geBLOGGT

Donnerstag, 20. Februar 2014

Sooooooooo...

... viel passiert... *hust* - Boah, ist das staubig hier! *besen_hol*

Donnerstag, 13. September 2012

*puuuuuuust*

Boah, ist das staubig hier!
Und in den Ecken schon Spinnweben - bäh!
Erstmal saubermachen und dann mal gucken, ob noch einer guckt.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Ich.

Bin dann mal wieder da. :-)

Später mehr.

Freitag, 17. April 2009

Danke und so.

Zunächst ein dickes Danke an meine liebe Freundin S., deren Karte mich heute erreichte:

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

Fühl Dich gedrückt! :-)

Dann möchte ich an meine Vorankündigung erinnern. Es ist nun soweit. Dies wird der letzte Beitrag in diesem Blog sein.
Die Ära "Budenzauber" ist nun nach viereinhalb Jahren zuende. Die Gründe habe ich in dem verlinkten Beitrag schon erwähnt, jedoch war da noch nicht absehbar, daß sich meine Auftragslage nicht zuletzt aufgrund einiger Medienberichte derart zum Positiven verändern würde, daß ich nicht mal mehr Zeit zum Bloggen habe - ich bin über Jahre Wochen hinweg ausgebucht! :-) -, zum anderen hält gerade der Sommer Frühling Einzug, und da ich meinen Garten, die Blumenbeete und den gerade in Angriff genommenen Neubau des Sandkastens sehr liebe, bleibt noch weniger Zeit (und Lust...). Desweiteren steht noch die Planung für die Schulabschlußfeier der Ältesten an - nicht nur als Elternteil, sondern auch in meiner Position als Klassenpflegschaftsvorsitzende gibt es da reichlich zu tun -, die Einschulung der Kleinsten sowie unsere Urlaubsplanung. Und ich vermisse meine Pfadfindertruppe - ich würde so gern wieder als Leiterin tätig sein und versuche, mir die Zeit dafür irgendwie reinzubasteln. Um nur mal meine privaten Aktivitäten und Verpflichtungen der nächsten Wochen ansatzweise anzureißen. Und eben "nebenbei" noch ein bißchen arbeiten gehen. Naja, und das bißchen Kinderkram, Haushalt und was sonst noch so anfällt, erwähne ich erst gar nicht, das kennen Sie ja alles selbst.

An dieser Stelle also ein dickes Danke an all die zahlreichen LeserInnen, die mich in den letzten Tagen, in denen mein Blog "deaktiviert" war, kontaktiert haben und teils aus Sorge nachfragten, teils mir einfach nur alles Gute wünschten! Da ich es leider nicht schaffe, all diese Mails zeitnah (ich werde es tun, aber warten Sie halt nicht täglich drauf!) zu beantworten, habe ich mich zu diesem letzten Beitrag entschlossen - Danke an meine vielen Kommentatoren (die für mich stets das virtuelle Salz in der Blog-Suppe waren!), aber auch an die stillen Mitleser, für Ihr Interesse an meinem Leben, meinen Gedanken & Gefühlen!
Einige Kontakte werden ganz sicher über dieses Blog-Ende hinaus bestehen, darüber & darauf freue ich mich sehr!

Ich werde in den nächsten Tagen fast alle Beiträge nach und nach Offline setzen, da ich dann noch darauf zurückgreifen kann, wenn mir danach ist (über 800 Beiträge lässt man schließlich nicht einfach unter den Tisch fallen), was bei Deaktivierung ja leider nicht möglich ist. Einige wenige, die mir persönlich besonders viel bedeuten oder die ich einfach nur mag, werde ich vorerst noch stehen lassen. Selbstverständlich werde ich auch weiterhin Ihre Blogs mitlesen und auch gelegentlich kommentieren!

Machen Sie's gut & passen Sie auf sich auf!

Liebe Grüße,
Ihre Frau Budenzauberin.

Donnerstag, 5. März 2009

@YOOEE



Alles Liebe & Gute und einen gemütlichen Tag!

(Sowas erfährt man natürlich nur, wenn man ausdauernd mailt. Danke an Z.!)

Samstag, 6. September 2008

Vorankündigung.

Liebe LeserInnen,
wie Sie wahrscheinlich in letzter Zeit bemerkt haben, werden die Abstände meiner Beiträge immer größer und die Beiträge selbst immer belangloser, irgendwie.
Das liegt zum einen natürlich an meinem ganz normalen Alltag mit Haushalt und Kindern, zu dem ja nun auch noch mein kleines Unternehmen hinzugekommen ist, zum anderen liegt es aber auch daran, daß mittlerweile einfach zuviele Menschen aus meinem näheren Umfeld diesen Blog kennen. Und viele davon sind genau die, über die ich gern schreiben würde, noch nicht mal zwingend "negativ", aber die es eben eigentlich nichts angeht, was und wie ich über sie oder Situationen mit ihnen schreibe. Oder die es einfach nichts angeht, wie ich über ganz andere Situationen, die gar nichts mit ihnen zu tun hätten, denke und fühle.
Da ich aber den Austausch mit meinen LeserInnen in den Kommentaren mag und sie sehr schätze (und schlußendlich ja auch deshalb blogge), weil er meinen bescheidenen Alltag doch sehr bereichert, werde ich einen neuen Blog starten, hier oder anderswo.
Und damit ich nicht gleich wieder "entdeckt" werde, mich aber die an meinem Leben, meinen Gefühlen & Gedanken weiterhin interessierten Menschen begleiten können, werde ich allen, die per Mail (bitte nicht in den Kommentaren!) an
info[ätt]budenzauberei[dott]de ihr Interesse an meinem neuen Blog bekunden, die URL mitteilen.
Ich bitte für diese Maßnahme um Verständnis, und auch dafür, daß eine Antwort noch ein paar Tage auf sich warten lassen wird, da ich noch gar keine neue URL habe. ;-)

Bis dahin trifft hier sicherlich noch der ein oder andere (mehr oder weniger belanglose) Beitrag ein, aber die Tage von Frau Budenzauberin sind hier gezählt.
Letztmalig gebe ich hier auch bekannt, daß bereits weitere Aufträge eingetrudelt sind, die ich durchaus als "Großprojekte" bezeichnen kann und über bzw. auf die ich mich sehr freue. Ein Auftrag, eventuell mit WDR-Reportage, steht noch in der Warteschleife. Warteschleife deshalb, weil er von einer Person aus dem "öffentlichen Leben" kommt, und das will gut überlegt und vor allem: geplant sein. Weitere Infos zu meinem kleinen Unternehmen wird es hier nicht mehr geben - ich danke allen, die sich bisher über meinen gelungenen Start mit mir gefreut haben!

Sobald mein letzter Beitrag hier erscheint, werde ich ihn auch als solches kennzeichnen, Sie können sich jetzt also irgendwelche Verabschiedungs-Kommentare sparen. ;-)

Lieben Gruß
Frau Budenzauberin
Nachtrag, 19.15 Uhr:
Ich habe alle bisher eingegangenen Mails zur Kenntnis genommen. Da es *rumprotz* nicht gerade wenige sind (Ui, so viele "stille" Leser!) und sicher auch noch einige folgen werden, bitte ich um Nachsicht, daß ich nun nicht auf jede einzelne antworten werde, sondern mich wirklich erst mailde, wenn es soweit ist. Vielleicht - so habe ich mir zwischenzeitlich überlegt - fahre ich auch zweigleisig: hier mehr die Software, anderswo dann Hardcore. Schaunwama.

Mittwoch, 23. Juli 2008

In eigener Sache.

Da es immer wieder mal Menschen gibt, die recht neu in dem Metier "Blog" sind oder vielleicht generell nicht wissen, was Netiquette bedeutet und wie man sich an sie hält, hier mal ein paar Punkte zu meinem Blog:

1. Dies ist mein Blog!

2. Ich habe ein Impressum. Aus diesem geht klar hervor, daß ich

- 2a.: gern gefragt werde, ob man sich Bilder und/ oder Texte ausleihen darf, und zwar bevor man sie sich ausleiht! Ansonsten handelt es sich um Diebstahl, wie z.B. in diesem Fall, wo ich gestern mein Foto (Röntgenaufnahme Lunge) durch Zufall entdeckt habe. Auch der Bildernachweis ganz unten ändert dann nichts an der Tatsache des Diebstahls.

- 2b.: per Mail erreichbar bin. Bei Fragen, Problemen oder sonstigem. Für jeden.

- 2c.: mir vorbehalte, "(...) kommentarlos Kommentare zu löschen, Beiträge nachträglich zu verändern/ editieren und Offline zu setzen oder zu löschen."
Das ist mein gutes Recht. Ich bin nicht verpflichtet, dieses Handhaben irgendjemanden gegenüber erklären oder rechtfertigen zu müssen. Ich weise nochmals auf Punkt 1 hin.

3.: Da dies mein Blog ist (siehe Punkt 1), schreibe ich hier meine Meinungen, Gefühle und Erlebtes aus meiner Sicht. Darüber kann man gern mit mir in den Kommentaren oder per Mail darüber diskutieren. Diskutieren heißt jedoch nicht, zu beleidigen, und zwar weder mich, noch meine Familie, noch andere Kommentatoren - mit solchen Kommentaren verfahre ich siehe Punkt 2c. Wenn hier in meinem Blog jemand beleidigt, dann bin ich das. ;-)

4.: Es ist nicht auszuschließen, daß sich jemand durch meine Beiträge auf den Schlips getreten fühlt. Bei der Vielzahl an Themen, über die ich schreibe, bleibt das wohl auch nicht aus. Ich nehme jedoch das mir zustehende Recht der freien Meinungsäußerung in Anspruch, daß ich hassen und/oder doof finden kann, was und wen ich will, und zwar ohne irgendwelche Erklärungen dazu abzugeben (was ich aber meist tue, da es dem besseren Verständnis für meine Leser dient). Wem das nicht passt, der hat drei Möglichkeiten: a) den Blog verlassen, b) sich in seinem eigenen Blog darüber aufregen oder c) siehe Punkt 3. Diese Möglichkeiten lassen sich natürlich auch kombinieren.

5.: Ich beanspruche nicht die Richtigkeit der in meinen Beiträgen getätigten Aussagen & Meinungen, da diese nur meinem persönlichen Empfinden entspringen. Was für mich "richtig" sein mag, muß es für jemand anderen längst nicht sein. Ich nehme mir jedoch das Recht zu schreiben, daß ich z.B. Currywürste nicht mag bzw. sie "hasse", auch wenn ich damit den Zorn aller Currywurstliebhaber auf mich ziehe. Ich lasse mir aber von den Currywurstliebhabern nicht vorschreiben, daß ich Currywürste nicht hassen darf, bloß weil ich nicht alle persönlich kenne - äh, gegessen habe.
Oder anders: wenn ich schreibe, ich mag keine rothaarigen Männer, dann schreibe ich das hier so oft ich will, und zwar ohne weitere Erklärung und ohne vielleicht einen rothaarigen Mann persönlich zu kennen. Meine Meinung ist meine Meinung ist meine Meinung. Punkt. Ich habe kein Problem damit, wenn andere Menschen rothaarige Männer mögen, lasse mich aber deshalb nicht für meine Meinung beleidigen, siehe Punkt 3 und auch 4.

6.: Dies ist kein Kinderspielplatz.


tbc

Mittwoch, 25. Juli 2007

Der Beobachter.

Oh, ich bin mal wieder verlinkt worden (ich finde es ja etwas paradox, auf Seiten zu verlinken, bei denen man sich darüber ärgert, daß sie immer mehr Besucherzahlen haben als man selbst, aber nun ja.) mit folgenden Äusserungen (liebe mir wohlgesonnenen Leser: es ist unwichtig. Wirklich. Aber lustig. Ich hafte nicht für Kaffeespritzer an Ihrem Monitor!):

" (...) aber weil es mich ärgert, daß da jemand überall 'herumschreibt' und die Arg- (und Ahnungs) -losigkeit anderer Blogger ausnutzt um sich selbst in Szene zu setzen, deswegen sehe ich kritischer hin .... entdeckt man Unstimmigkeiten oder bewußte Täuschung so findet sich dort immer - als ultima ratio - der Hinweis, es sei ja nicht so gemeint gewesen:
Alles nur Scherz, Ironie, Persiflage ....

Solche Leute habe ich viele Jahre lang beobachtet und kann nur sagen: Pfui! - wer nämlich seine Intelligenz dazu nutzt sich über andere Menschen zu erheben und sich auf deren Kosten zu amüsieren ist eine charakterlose Person ....

Lesen Sie doch einmal intensiver dort. Sie werden erkennen:
Die Frau
ist nahezu unfehlbar,
hat als Einzige gut erzogene Kinder,
die natürlich Intelligenzbolzen sind,
der Haushalt und
die Nebenbeschäftigung sind perfekt organisiert,
Handwerker machen nur Ärger und liefern immer schlechte Arbeit,
Lehrer,
andere Eltern und
Nachbarn sind unausstehliche Ekel .... und
der frühere Ehemann war natürlich ein Schläger & Säufer, mit dem das Leben eine Hölle war .... Die Opferrolle wird immer dann eingenommen wenn es opportun ist und überhaupt stimmt auch all dies wieder nicht, denn die Stories sind alleine für das Weblog völlig frei erfunden ....

Es ist die verlogene Scheinheiligkeit, die mich stört. Es ist die wechselbalgartige, chamäleongleich sich ändernde Reaktion, mit deren Hilfe man Frechheiten austeilen kann um hinterher zu sagen:
Ätsch - war alles nicht so gemeint!
"

Weil ich heute ungemein gute Laune und gerade sonst nix zu tun habe (weil ich ja alles immer so super organisiere), kommentiere ich das mal ein bißchen (liebe mir wohlgesonnenen Leser: es ist immer noch unwichtig. Wirklich.):

"Solche Leute habe ich viele Jahre lang beobachtet und kann nur sagen: Pfui! - wer nämlich seine Intelligenz dazu nutzt sich über andere Menschen zu erheben und sich auf deren Kosten zu amüsieren ist eine charakterlose Person ...."

Richtig muß es natürlich heißen: (...) wer nämlich seine Charakterlosigkeit dazu nutzt (...), ist eine intelligente Person.
Macht nix, kann jedem mal passieren.


"Die Frau
ist nahezu unfehlbar,
"

Bitte das "nahezu" streichen.

"hat als Einzige gut erzogene Kinder,
die natürlich Intelligenzbolzen sind,
"

Jaja, Neid muß man rauslassen, er frisst einen sonst von innen auf.

"der Haushalt und
die Nebenbeschäftigung sind perfekt organisiert,
"

Hier lese ich Bewunderung - Dankeschööön. :-)

"Handwerker machen nur Ärger und liefern immer schlechte Arbeit, "

Das würde ich jetzt so nicht unterschreiben. Aber es gibt Bauprojekte, da würde ich den Maurer für hinter Gitter bringen, isch schwör!

"Lehrer,
andere Eltern und
Nachbarn sind unausstehliche Ekel ....
"

In dieser Aufzählung fehlen: Kinder, Freunde, Verwandte, Vermieter, Verkäuferinnen, Ex-Frauen, Michael Schumacher und Blogger.

"und
der frühere Ehemann war natürlich ein Schläger & Säufer, mit dem das Leben eine Hölle war ....
"

Schlecht recherchiert - setzen, 6.
(Mannmannmann - da kennst Du meinen Blog in- und auswendig, hast Screenshots von allen möglichen Beiträgen und Kommentaren, von denen Du glaubst, sie irgendwie gegen mich verwenden zu können, und dann so ein Faux pas! Hätte nicht passieren dürfen!)


"Die Opferrolle wird immer dann eingenommen wenn es opportun ist und überhaupt stimmt auch all dies wieder nicht, denn die Stories sind alleine für das Weblog völlig frei erfunden .... "

Also, jetzt mal so ganz unter uns: wer, bitte, bloggt denn reale Geschichten? So blöd kann man doch gar nicht sein.

"Es ist die verlogene Scheinheiligkeit, die mich stört."

Ich gebe offen zu: das verstehe ich jetzt nicht. Also daß Dich das stört. Also daß Du das mit Deiner eigenen Störung (nur zum besseren Verständnis: wenn einen etwas stört, hat er eine Störung, right?!) überhaupt erkennen kannst, daß hier alles nur verlogene Scheinheiligkeit ist, meine ich. (Uaaah, da kommt wieder was hinterher! *zitter*)

"Es ist die wechselbalgartige, chamäleongleich sich ändernde Reaktion, mit deren Hilfe man Frechheiten austeilen kann um hinterher zu sagen:
Ätsch - war alles nicht so gemeint!
"

Das ist die wahre Kunst des Bloggens. Beherrscht nicht jeder. Danke für die Anerkennung. :-)

Manchmal (zugegeben, wirklich nur sehr selten) meine ich es aber schon so, wie ich es schreibe:

Du, ich mag das, wenn Du Dich über mich so aufregst und ärgerst. ;-)

Dienstag, 3. April 2007

Paderborn-ABC.

So, Paderblogger - hier mal der Versuch eines Gemeinschaftsprojektes.
Jeder, der mag, kann was zu einem der Buchstaben des Alphabetes beitragen, das natürlich auf irgendeine Weise mit Paderborn & Umgebung zu tun haben sollte, wobei es nicht nur bekannte Dinge sein müssen, sondern auch ganz persönliche sein dürfen. Eine kleine Beschreibung zu dem Wort wäre nett. Entstehen soll dabei eine Auflistung, die dann jeder in seinen Blog aufnehmen kann. Und damit es nicht zu einfach wird, machen wir das ganze schön chronologisch und fangen also mit A an. Natürlich dürfen zu einem Buchstaben auch Mehrfachnennungen gemacht werden und die können sowohl positiven als auch negativen Inhaltes sein. Man darf aber erst zum nächsten Buchstaben wechseln, wenn der vorherige bereits mindestens einen Eintrag enthält. Zu jedem bereits erwähnten Buchstaben sind jederzeit weitere Beiträge möglich. Schreibt in den Kommentaren oder schickt es mir per Mail, ich kopiere es dann mit Angabe des Verfassers jeweils hier hinein.

DAS GROSSE PADERBORN-ABC

A: Ampelborn - es gibt wohl keine europäische Großstadt, in der es a.) so viele Ampeln gibt (pro Einwohner ca. 3) und b.) so viele Ampeln den Verkehr mehr lahmlegen denn regeln wie in Paderborn. Dafür gibt es sogar schon eine eigene Seite.


B: Bauprojekte. Paderborn ist in vielen Dingen gut, in noch viel mehr Dingen Mittelmaß und hat sich einem Bereich zur absoluten Spitze gemausert: dem ambitionierten Scheitern von Bauprojekten bzw. bei Verbrechen wider die Architektur.
Das fing schon an der Schwelle vom achten zum neunten Jahrhundert an, als weiland Kaiser Karl in Paderborn hospitierte und sich eine kleine Hütte baute. Die schimmeligen Reste davon im Keller des Domes haben die verschlagenen Paderborner in der Schnittmenge von Kirche, CDU und Schützenverein über Jahrhunderte lang als historischen Kaiserthron zur touristischen Attraktion hochgeschummelt, bis man dann vor ein paar Jahren kleinlaut zugeben mußte, das es sich bei den kümmerlich Mauerbröckchen wohl doch nur um ein paar profane Treppenstufen handelt.

Auf Grund dieser Historie und in Vorahnung kommender Desaster haben die königlich britischen Luftstreitkräfte dann im zweiten Weltkrieg versucht, die Stadt an den Paderquellen einzuebnen, um einen vielleicht hoffnungsvolleren Neuanfang zu ermöglichen. Hat nicht ganz geklappt, denn in Paderborn baut man zwar schluderig, aber massiv.
Das kann man heute noch an den unsäglichen Betonmonumenten im Bereich Königsplatz und Zentralstation sehen, die seit den Siebzigern einen ganzen Innenstadtbereich zum kläglichen Siechtum verdammen. In Architektenkreisen bedeutet die Sanierung dieses Krisengebiet eine ähnliche Herausforderung wie die des Beiruts der achtziger Jahre.

In den Neunzigern versuchte man sich dann an der Libori-Galerie, die zwar (und das ist in Paderborn nicht selbstverständlich!) fertig geworden ist, aber als konzeptionell gescheitert angesehen werden darf. Aus eben diesem Grund wird man den Komplex demnächst auch massiv umbauen, Unterhaltung dürfte garantiert sein.

Derzeit darf man die Stadt an den Paderquellen ohne Bescheidenheit als ein Mekka des Bau-Katastrophentourismus bezeichnen. Paderborn hat sein eigenes "Ground Zero" im Hinterhof des Rathauses, wo man tief im Lehm nicht so recht mit dem Neubau von Volksbank und Kammerspielen vorankommt. Dann gibt es da die hier an anderer Stelle schon beschriebene Bauruine des neuen Sportstadions, dessen bereits verbaute Fertigbeton-Teile sich wie anklagende Finger gegen die niedrig hängenden ostwestfälischen Wolken recken.
Außerdem noch die Mogelbrücke in Richtung Lieth, bei der man dann nach knapp 30 Jahren gemerkt hat, das die Baumeister dereinst gar keine Stahltrossen, sondern nur Attrappen verbaut haben. Auch der unambitionierte Abriss & Umbau des städtischen Freibades passt in dieses Bild.

Noch länger somit nur noch die Liste der großspurig geplanten, aber noch nicht bzw. nie verwirklichten Projekte. Wie z.B. die lange geplante Eislaufhalle, eine Multifunktionshalle, ein Messezentrum, den Neubau der Stadtverwaltung, die geplante Änderung der Bundesstraße 1. Und auch das jüngst in der Stadt für Aufsehen sorgende Projekt der Müllverbrennungsanlage Mönkeloh verspricht noch viele vergnügliche Stunden.
Außer für die Notaufnahmen der Paderborner Krankenhäuser, selbstredend. Dort verzeichnet man nämlich einen sprunghaften Anstieg der Infarktpatienten, immer wenn der Herr Bürgermeister öffentlichkeitswirksam mit dem Spaten in der Hand oder auf einem Bagger sitzend zur Grundsteinlegung eines neuen Baudesasters in der Lokalpresse erscheint.
(Von Ker0zene)

Bier, Paderborner - entfaltet vor allem in Dosen den vollen Unterschichtencharme. Kennt man sogar in Kiel.
( Von Frau Echse)

Brot, Paderborner Landbrot. Dazu schrieb Herr Pikas bereits diesen Artikel mit Foto! Zitat:
"Hier sehen Sie ein Paderborner Landbrot, vom Volksmund meistens als "Paderborner" bezeichnet . Eigentlich ist es kein Brot, sondern ein Statement: Die braune Cordhose unter den Backwaren.

Ist es frisch, schmeckt es klebrig - aber keine Sorge, nach ca 6 Stunden ist es nicht mehr frisch, sondern trocken, und nur noch großzügig eingefettet und mit fingerdick Schwartemagen oder einer Doppelscheibe mittelalten Goudas genießbar. Seinen hohen Beliebtheitsgrad weit über die Stadtgrenzen hinaus genießt es dank seiner langen Haltbarkeit. Wird es richtig gelagert, behält es mehrere Monate lang seinen säuerlich bitteren Geschmack.

Paderborner Landbrot - Brot im Schatten des Domes - zum Grundnahrungsmittel gewordener Katholizismus!
"


C: CDUisch inspirierte Gegend mit einer ungebrochenen Tendenz zur dauerhaften Einparteienpolitik
(siehe auch -> S wie schwarzes Loch).
(Von Yoog)


D: Drei-Hasen-Fenster - der Ostwestfale an sich, und der katholische insbesondere, ist nämlich knickerig. Deshalb spendiert er den drei Hasen im Fenster des Paderborner Doms nämlich auch nur insgesamt drei Ohren. Außerdem ist er offensichtlich tierquälerisch veranlagt, lässt er diese nämlich obendrein ständig im Kreis laufen.
(Von Jazzer)


E: Elsen, schönster Stadtteil mit fast 16.000 EW, gehobenes Wohnniveau. Wer hier wohnt, braucht keinen Kontakt zur Außenwelt, da alles vorhanden ist, was man zum Leben braucht. Nur ein IKEA & ein McDonald fehlen noch.

F: Finke, Wilfried. Paderborns Sonnenkönig. Der Nixdorf des Enterieurs. Hat aus dem 100m² Möbelgeschäft seines Vaters ein deutschlandweites Einrichtungsimperium hochgezogen. "Von Gronau bis Gera" reicht das Geschäftsgebiet. Allein drei Häuser hat der Selfmade-Millionär in Paderborn aufgebaut. Außerdem gehört ihm der ortsansässige Zweitliga-Fußballverein SC Paderborn. Offiziell darf man das natürlich nicht sagen, aber er ist Präsident und Hauptsponsor, und nach dem, was über seinen Führungsstil nach außen dringt, kann man das wohl so sehen. Über seine Rolle beim umstrittenen Stadionbau kann ebenfalls nur spekuliert werde, aber raten Sie mal, wessen Möbelhaus direkt neben der zukünftigen "Paragon-Arena" steht. Und warum auch nicht? Nach allem, was er für die Region geleistet hat ...
(Von Pikas)


H: Hauptstadt, heimliche. Nämlich zumindest die der Handyläden. Man kann ziemlich sicher sein, das in der Paderborner City jedes Jahr ein paar alteingesessene Fachgeschäfte in bester Lage ins Gras beißen, weil die Mieten nicht mehr zu tragen sind oder die Leute lieber im Internet oder beim Discounter kaufen. In die freigewordenen Geschäftslokale stoßen dann zielsicher Handyläden, nach denen in Paderborn enormer Bedarf besteht, was sich wiederum durch die hohe Anzahl von Ampeln erklärt, in deren Rotphasen der Paderborner gerne telefoniert (... wenn der verbleibende Jahresurlaub nicht mehr für eine Stadtumrundung reicht).
Schauen Sie hierzu auch unter "A" wie "Ampelborn".
(Von Ker0zene)

Hafenviertel - eines von zahlreichen Kneipenvierteln. Von Ende der 80'er bis in die 90'er wechselten etliche Kneipen dort ihre Besitzer sowie die Namen so häufig wie frisch Verliebte ihre Unterhosen. Laut Wiki soll es in Paderborn "etwa 50 Kneipen" geben. Das kann nur ein Auswärtiger geschrieben haben. Ich erhöhe um das Dreifache.

K: Klein-Venedig - Elsener Neubaugebiet in Schrebergartenformat, durchzogen mit Wasserkanälen, die gemeinschaftlich zweimal jährlich gesäubert werden, wobei sich dabei jeder finanziell am Containerliefer- und Abholdienst beteiligen muß. Ursprünglich bevorzugtes Eigenheimgebiet von Vorstandsfunktionären der Firmen Nixdorf, Benteler und Stute, mittlerweile werden auch Häuser und Wohnungen an Jedermann vermietet, der es sich leisten kann, daß der dortige m²-Preis mindestens 5 Euro höher ist als anderswo. Geeignet für Leute, die sich gern von Nachbarn beidseitig auf ihre Teller gucken lassen.

M: Mohnkuchen - den besten gibt es bei der Bäckerei Fahney, die nur eine von ca. 10 verschiedenen größeren Bäckereien ist, die wiederum jeweils mehrere Filialen haben (mal durchzählen: Fahney, Lange, Strunz, Siebrecht, Heimann, Ostermann, Pfennigfuchser, Benslips, Gassmüller, Zarnitz).


N: Nixdorf, Heinz. Obwohl schon lange tot, strahlt sein Geist bis heute immer noch hell über der ostwestfälischen Metropole. Er hat damals in den Gründerjahren die aufstrebende Computerindustrie in die sterbende Stadt geholt, und für eine anständige Universität und einen Flughafen gesorgt. Außerdem soll er angeblich das Rad, das Feuer, die Elektrizität und die unterirdische Abwasserentsorgung in die Stadt gebracht haben. Das katholische Establishment hat ihn daraufhin als Ketzer denunziert. Die kritischen Stimmen konnte Nixdorf jedoch zum Schweigen bringen, indem er dem Klerus einen prächtigen Dom baute.
(Von Pikas)

Notfallambulanz - wurde vor einigen Jahren von ein paar Paderborner Ärzten gegründet, somit hat keine Arztpraxis mehr den Wochenend- und Feiertagsnotdienst, sondern die Notfallambulanz ist dann stets mit einem Allgemeinmediziner sowie einem Kinderarzt besetzt für die Fälle, die nicht mehr bis zur normalen Praxisöffnungszeit warten können, aber nicht schlimm genug für eine Klinikeinlieferung sind.
Anm 24. und 31.12. sollte man mit mindestens einer Stunde Wartezeit rechnen. Frau Budenzauberin braucht mittlerweile ihre Versicherungskarte nicht mehr vorlegen, da ihre Daten dort schon von sämtlichen Arzthelferinnen auswendig aufgesagt werden können. Beim nächsten Besuch dort bekommt sie die immer wieder verwendbare goldene Münze für die Parkplatzschranke ausgehändigt.

P: Pader, kürzester Fluß Deutschlands. Dies und alles, was sonst noch mit dem Paderquellgebiet und "Karl dem Großen" zusammenhängt, lernt jedes Paderborner Kind in der Schule.

R: Regen - in PB dürfte die Regenhäufigkeit Deutschlands am größten sein. Das mag unter anderem daran liegen, daß Paderborn in der Ecke liegt, wo Teutoburger Wald und Eggegebirge aufeinanderstoßen. Wenn hier die Kirchenglocken läuten, die Bahnschranken unten sind und es regnet, dann ist Sonntag.

S: Schloßspitze - liegt im hinteren Teil des Neuhäuser Schlosses, dort fließen Alme und Lippe zusammen, nachdem die Lippe kurz vorher die Pader geschluckt hat und sie somit zum kürzesten Fluss machte. Vor der Sanierung des Geländes zur Landesgartenschau 1994 gab es dorthin nur einen Trampelpfad, umgeben mit schwer einsehbarem Gebüsch, so daß die Schloßspitze vormittags bis mittags ein bevorzugter Treffpunkt von Schulschwänzern der umliegenden 3 Schulen war, danach für Drogenabhängige aller Art.

Stadionbau, chaotischster ever. Noch nicht einmal im alten Rom beim Bau unzähliger Amphitheater soll Überlieferungen nach mehr schief gegangen sein, als in den ersten kleineren Bauphasen des Stadions (in denen wir uns ja bekanntlich immer noch befinden).
Alternativ kann man damit auch die Partei mit dem C verknüpfen (das passt ja auch irgendwie zum Stadionbau), weil andere Parteien gibts ja hier irgendwie wohl gar nicht, die das noch mit verbocken könnten.
(Von Yoog)

Samstag, 3. März 2007

Gänsehaut.

Es gibt nur wenige Beiträge, die mir beim Lesen Gänsehaut verursachen. Kann viele Gründe haben, nicht zuletzt wahrscheinlich den, daß ich nicht soviel lese. (Haha.)
Darum verlinke ich auch eher selten bis gar nicht auf/ in andere Blogs. Ist jetzt aber mal nötig, ja sogar überfällig, handelt es sich bei dem für mich diesjährigen bisherigen Highlight um einen Beitrag vom Januar, und zwar vom von mir hochverehrten Verbalvirtuosen Herrn Ker0zene mit dem Titel Februar-Juli-November.
Ist nix zum Überfliegen, das muß man sacken lassen. Und dann nochmal lesen. Wenn man kann. Von wegen Tränen in den Augen und so.


@Ker0zene: kein Grund, wieder in der Versenke zu verschwinden, um nach passenden Worten zu suchen! ;-)

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Budenzauberin - 2016-04-20 23:07
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