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    <title>BUDENZAUBER</title>
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    <title>12. Hochzeitstag - 9.11.2007</title>
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    <description>Aufgrund dessen war ich hier gerade ein bißchen am Stöbern und bekam spontan Lust, hier mal durchzufegen - Uuuh, durch die Fenster wächst ja schon Efeu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, ich bin immer noch sehr glücklich mit Herrn B., eventuell empfindet er das etwas anders. *g*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheitlich geht es mir Bestens, morgen vor 5 Jahren hatte ich meine große OP, vor 2 Wochen habe ich mir meine Brüste prophylaktisch aushöhlen und mit Implantaten wiede raufbauen lassen und damit mein Brustkrebsrisiko mal eben von ca. 70% auf etwas unter 5% reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompressionsweste, die ich noch eine Woche 24 Stunden tagen muss und danach nochmal 2 Wochen tagsüber, nervt etwas, aber das ist ja auch Jammern auf hohem Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal schauen, wann ich hier wieder reingucke - ich vermisse das Bloggen sehr und kann mir gut vorstellen, es wieder aufleben zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer liest hier denn noch so?</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>geLIEBT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2019 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2019-11-09T08:15:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Macht&apos;s gut.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022651966/</link>
    <description>War eine größtenteils tolle Zeit hier, mit 3 Leuten habe ich nach wie vor guten Kontakt, davon ist eine herzensliebe Frau sogar meine Trauzeugin geworden &amp;lt;3 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön, dass Frau Blogistin nochmal an den Jazzer erinnert. :-*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüß, mein kleiner, aber von Herrn B. gut gesicherter Schnittlauchblumen-Blog. :-(</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>geBLOGGT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2018-05-30T13:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022637784/">
    <title>Vor 3 Jahren.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022637784/</link>
    <description>Genau jetzt vor 3 Jahren war ich schon auf dem Weg in den OP, wo mir in etwas mehr als 9 Stunden das Leben gerettet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß noch, daß ich am Abend zuvor so wie auch in der Nacht und auch am Morgen die Ruhe selbst war. Das lag nicht nur an den &quot;Scheiß-egal&quot;-Tropfen, sondern auch an all den lieben Menschen, die hinter mir standen und von denen ich wußte, daß sie jetzt an mich denken, die Daumen drücken und manche sogar für mich beten. Und natürlich an meinen vielen Glücksbringern. Die meiste Kraft gab mir selbstverständlich mein Mann, der stets an meiner Seite war und auch noch ist, und meine Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die OP genau einen Tag nach unserem Hochzeitstag statt fand, sollte wohl so sein. Es sind zwei sehr emotionale aufeinanderfolgende Tage, an denen mir sehr bewusst wird, wie sehr ich ihn liebe und ihm dankbar bin für all das, was er vor allem in der Zeit nach meiner OP geleistet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein anstrengendes Jahr, das erste danach. Aber auch ein Hoffnung machendes, ein Kraft gebendes. Einige wenige Freundschaften sind in den letzten 3 Jahren zerbrochen, aber das war auch OK so, denn dadurch ergab sich Raum &amp;amp; Zeit für die neuen, die hinzukamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dem hervorragenden Ärzte-Team, das aus den Besten der Besten bestand, unglaublich dankbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke allen, die mich auf diesem Weg bis hierhin begleitet haben und es hoffentlich auch noch ein ganzes Stück weiter tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön &amp;amp; DANKE, daß es euch gibt!</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>geLEBT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2017-11-10T08:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022633236/">
    <title>Eine dumme Lehrerin.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022633236/</link>
    <description>Vor einigen Tagen echauffierte sich hier bei FB in einem öffentlich einsehbaren Beitrag auf ihrer Seite eine Lehrerin einer 5. Klasse an einer Schule in unserer Stadt über die Eltern ihrer Schüler.&lt;br /&gt;
Sie meint, wegen dieser Eltern(abende) würde sie am Liebsten ihren Beruf an den Nagel hängen und diese Eltern seien schuld daran, wenn sie demnächst einen (Zitat!) &quot;Herzklappenriss&quot; bekäme.&lt;br /&gt;
Und einige andere nicht schöne Aussagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich weiß, daß es anstrengende Eltern gibt. Und solche, die meinen, Elternabende könnten als Privataudienzen benutzt werden. Eltern, die zu jedem Thema immer ein Beispiel mit ihrem Kind erzählen und sich dann auch nicht mal kurz fassen können.&lt;br /&gt;
Die, die eine Sonderbehandlung für ihr Kind wünschen.&lt;br /&gt;
Die, die zwar kommen, aber keinen Bock auf &quot;Elternmitwirkung&quot; haben, sich deshalb elend lange keiner findet, der sich zur Wahl zum/zur Klassenpflegschaftsvorsitzenden zur Verfügung stellt und sich deshalb alles in die Länge zieht.&lt;br /&gt;
Und einfach nur doofe Eltern. Ja, die gibt es natürlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nachgerechnet - seit gut 20 Jahren besuche ich diese Elternabende als Mutter, natürlich habe ich an dem ein oder anderen auch mal nicht teilgenommen.&lt;br /&gt;
Ansonsten war ich auch schon mehrmals Klassen- und einmal sogar auch Schulpflegschaftsvorsitzende einer weiterführenden Schule.&lt;br /&gt;
Ich denke, ich kenne die verschiedenen Arten von Eltern alle, mit denen sich nicht nur die Lehrer &quot;herumschlagen&quot; müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war aber auch schon 3x Mutter eines Fünftklässler-Kindes und kenne somit auch die Ängste &amp;amp; Sorgen derer, die vielleicht zum ersten Mal ein Kind in der 5. Klasse haben. Die neue Schule ist ja meist mindestens doppelt so groß, wenn nicht größer, und es gibt plötzlich 4x soviele Räume und 10x mehr Schüler als an der Grundschule.&lt;br /&gt;
Viele neue Regeln &amp;amp; Eindrücke, die da nicht nur auf die Kinder einprasseln.&lt;br /&gt;
Das ist ein ganz schön großer neuer Lebensabschnitt, der da jetzt nicht nur für das Kind beginnt, und in mancher Mutter, vielleicht auch Vater, sitzt vielleicht auch noch der Schmerz vom Abschied der Grundschule, der ja deutlich macht, wie groß die Kinder doch plötzlich schon sind. Und doch wollen wir sie gut behütet wissen, stellen viele und manchmal vielleicht auch komische oder unmögliche Fragen, bei denen sicher etliche andere Eltern die Augen verdrehen, weil sie warum auch immer die Antwort schon kennen.&lt;br /&gt;
Andere Eltern dürfen das auch. Die sind mir in der Regel dann nämlich egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Lehrerin jedoch erwarte ich da etwas mehr Contenance.&lt;br /&gt;
Egal, ob bei Eltern von Fünft- oder Zehntklässlern!&lt;br /&gt;
Die hier wäre jedenfalls längste Zeit Lehrerin meines Kindes gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitrag ist zwar mittlerweile nicht mehr öffentlich einsehbar, aber vielleicht hat sie ihn auch nur auf &quot;Privat&quot; gestellt.&lt;br /&gt;
Bestenfalls hat sie ihn gelöscht.&lt;br /&gt;
Noch besser wäre, wenn er von reichlich Eltern ihrer Klasse gelesen wurde, die das dann der Schulleitung gemeldet haben.&lt;br /&gt;
Und nun wissen, wie die Lehrerin ihrer Kinder über sie denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Veröffentlichung nur ein Versehen war oder beabsichtigt, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
Es ist aber auf jeden Fall ein Unding, daß sie so etwas überhaupt über die Eltern der ihr anvertrauten Kinder schreibt, egal wie anstrengend manche Väter und Mütter nun mal sind.&lt;br /&gt;
Sich im Freundeskreis über den ein oder anderen auslassen - OK, das machen wir alle.&lt;br /&gt;
Aber es bei FB zu posten, sollte für jemanden in dieser Position ein absolutes No Go sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten kann ich nur jedem empfehlen: engagiert euch in der Schule eurer Kinder! Lasst euch zu Klassenvorsitzenden wählen! Damit dürft ihr an den Schulpflegschaften nicht nur teilnehmen, sondern habt dort auch Stimmrecht! Ihr könnt den Weg eurer Kinder mitbestimmen! Und ihr seid so immer an der Quelle der Informationen! Wer nicht Vorsitzende/r werden möchte, findet in etlichen Elternarbeitskreisen sicher einen Platz! Es gibt soviel zu tun, das ihr für eure Kinder tun könnt - macht das so selbstverständlich wie am Sonntag zur Wahl zu gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und arbeitet *mit* den Lehrern und nicht gegen sie! Denn sie haben das gleiche Ziel wie wir Eltern: das Beste für unser Kind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz ganz selten gibt es Lehrer und Lehrerinnen, die nicht das Beste für unsere Kinder wollen, sondern scheinbar nur für sich. Die wollen dann Kinder, die immerzu ruhig im Unterricht sind. Die nur reden, wenn sie sich melden und drangenommen werden.&lt;br /&gt;
Die immer ihre Hausaufgaben machen und leserlich schreiben.&lt;br /&gt;
Die unkomplizierte Eltern haben, die am Besten alles abnicken und kommentarlos für richtig halten, was die Lehrer ihnen erzählen.&lt;br /&gt;
Die nie Fehler bei sich suchen, sondern immer nur bei ihren Schülern und deren Eltern.&lt;br /&gt;
Die, die dann öffentlich bei Facebook über euch schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben allerdings ihren Beruf verfehlt und sollten ihn wirklich an den Nagel hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre dann wirklich das Beste.&lt;br /&gt;
Für alle Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen &quot;Herzklappenriss&quot; - der, wenn schon, &quot;HerzklappenABriss&quot; heißt - kann man übrigens nicht durch Streß oder sich-über-Eltern-aufregen bekommen. Das ist nämlich entweder eine angeborene Fehlbildung oder aber tritt im höheren Alter durch Verkalkung auf, das nur am Rande.</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>geDUMMBRATZT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2017-09-22T13:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022632532/">
    <title>Mein erstes Mal: Barcamp Dangast.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022632532/</link>
    <description>Bericht über ein Barcamp von einer, die das erste Mal daran teilgenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Monaten stieß ich rein zufällig (per &lt;a href=&quot;http://fraunessy.vanessagiese.de/&quot;&gt;Frau Nessy&lt;/a&gt; ) auf das &quot;&lt;a href=&quot;http://barcampdangast.de/&quot;&gt;Barcamp Dangast&lt;/a&gt;&quot;. Da Frau Nessy sich so darauf freute, erkundigte ich mich, was denn ist, denn: noch nie gehört/ gelesen.&lt;br /&gt;
Schnell war klar: Jau, das ist was für mich! Und zwar aus mehreren Gründen: zum einen liebe ich solche &quot;Sessions&quot;, wobei ich mir den Begriff auch erstmal aneignen muß, denn in dem Dunstkreis, in dem ich mich bisher bewegte, heißt sowas einfach nur &quot;Workshop&quot;. Im Großen und Ganzen ist das wohl auch alles das Gleiche, aber auf Barcamps heißt das nun mal anders und fertig.&lt;br /&gt;
Zum anderen habe ich seit mehr als 20 Jahren ausschließlich meine Pfadfinderei und meine Familie um mich (was natürlich sehr gut ist!), nur wenige Male aufgelockert durch kurze Sequenzen von sowohl schönen als auch nicht so schönen anderen Dingen, und ich bin ein kommunikativer Mensch und lerne gerne andere kennen.&lt;br /&gt;
Mit diesem themenfreien Barcamp (es gibt natürlich auch viele themenbezogene Barcamps) in Dangast bot sich also gleich eine mehrfache Chance für mich: nicht nur neue Lern- und Infoinhalte, sondern dazu auch neue Menschen kennenlernen &amp;amp; raus aus meiner &quot;Bubble&quot; kommen zu können und ein nicht ganz unwichtiger Punkt: ab ans Meer, auch wenn wir eine Woche zuvor erst aus dem Texel-Urlaub zurück kamen &amp;amp; man natürlich nicht den Fehler machen darf, die beiden Gegenden für Urlaube miteinander zu vergleichen, denn da verliert Dangast leider. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man nicht zwingend eine eigene &quot;Session&quot; anbieten muß, so hatte ich doch Lust darauf und wählte dann erstmal ein unverfängliches Thema, mit dem ich mich jedoch schon seit vielen Jahren beschäftige und ich sehr mag: ICEBREAKER-Games. Das sind kurze Spiele, meist ohne jegliches Material, so daß sie fast überall von fast jedermann in fast jedem Alter gespielt werden können.&lt;br /&gt;
Sie können hilfreich sein beim Auflockern einer anfangs steifen Atmosphäre, oder zum Aufbrechen trockener Workshops, Vorträge, Sessions oder wann auch immer. Und natürlich auch, um einfach nur ein bißchen Spaß zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kam also fast pünktlich um 10 Uhr im strömenden Regen an, von dem ich noch nicht wußte, daß er auch zwei volle Tage strömender Regen bleiben würde.&lt;br /&gt;
Direkt im Eingangsbereich des wirklich tollen Gebäudes (Location) &lt;a href=&quot;http://www.dangast.de/weltnaturerbeportal.html&quot;&gt;Weltnaturerbeportal&lt;/a&gt; war die Anmeldung perfekt organisiert: es wurde ein schnelles Porträtfoto angefertigt (erwähnte ich schon, daß ich kurz zuvor durch strömenden Regen lief?), welches man dann auf einen Zettel mit seinem Namen und 3 Hashtags zu sich selbst und/oder seiner Session an eine Stellwand hing, auf der dann alle Teilnehmer vertreten waren.&lt;br /&gt;
Hatte mehrere Vorteile: man bekam einen Überblick, wer denn so alles da ist, und man konnte - wenn man einen Namen mit einer Session nicht in Verbindung bringen konnte - nachschauen. Ich fand das trotz blöden Fotos von mir gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Werbegeschenk des Sponsors &lt;a href=&quot;http://www.energie-vernetzen.de/&quot;&gt;enera&lt;/a&gt;: ein qualitativ hochwertiger schwarzer Stoffbeutel, gefüllt mit gut ausgewählten und nützlichen Dingen wie einem Din A5-Heft &amp;amp; Kuli, einem Prospekt mit Ortsplan von Dangast, einem Müsliriegel und einem Apfel - fand ich toll!&lt;br /&gt;
Da kann man dann auch gleich mal noch erwähnen, daß enera auch das leckere Mittagsessen gesponsort hat, ohne daß es irgendwo groß an die Glocke gehangen wurde - unaufdringliche Werbung ist meines Erachtens nach immer noch die beste Werbung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Programm.&lt;br /&gt;
Von Frau Nessy wußte ich so ungefähr, wie es dann abläuft: man stellt sich und seine Session kurz &amp;amp; knapp (!!!elf!!!) vor, trägt sie dann an einem Board zu der Uhrzeit, die man entweder möchte oder die noch frei ist, ein, fertig.&lt;br /&gt;
Ich hatte mir jedoch ganz umsonst einen kleinen Text zurechtgelegt, denn beim nur um wenige Minuten verspätetem Ankommen, wo ich mir dann bei lediglich 3 Personen vor mir anschauen/ anhören konnte, wie das da so läuft, und ich dann tief Luft holen wollte um loszulegen, bekam ich auch schon die Anweisung von Djure, einem der Mitorganisatoren: &quot;Nur 3 Hashtags!&quot;&lt;br /&gt;
Öhm...OK, andere, die gar nicht in den sozialen Netzwerken unterwegs sind und somit auch keine Hashtags kennen bzw. nutzen, hatten zwar einen Vorstellungsrahmen, der schon beinahe eine eigene Session darstellte ;-) , aber nun gut.&lt;br /&gt;
So nannte ich also kurz meinen Namen und die 3 Worte, die meiner Meinung nach meine Session ausmachten, und das war es auch schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach durften sich dann alle melden, die selber eine Session anbieten wollten.&lt;br /&gt;
Auch hier übte ich mit zunächst in etwas Zurückhaltung, um mir den genauen Ablauf erstmal ansehen zu können und reihte mich dann Richtung Ende der Schlange derer ein, die ihre Sessions vorstellen wollten. Im Nachhinein war das keine ganz so gute Idee, denn für meine &quot;Icebreaker&quot; blieb nur noch einer der letzten freien Plätze am Ende des Tages, um 17.30 Uhr, über. Da ahnte ich schon, daß da kaum Interesse bestehen wird, denn nach so einem langen Tag hat man in der Regel keine Lust mehr auf &quot;sowas&quot;.&lt;br /&gt;
So war es dann auch: eine einzige Interessentin kam, und somit mußte meine Session dann leider ausfallen.&lt;br /&gt;
Im Nachhinein jedoch denke ich mir, daß es vielleicht ja auch einfach am Thema gelegen haben könnte. ;-) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut war, daß vor Beginn der ganzen Sessions die Organisatoren - ich war nämlich nicht die einzige, die zum ersten Mal an einem Barcamp teilnahm - darauf hinwiesen, daß es besser sei, eine Session frühzeitig zu verlassen, wenn man feststellt, daß sie einem nicht gefällt, als daß man da anstandshalber sitzen bleibt und seine Zeit verschwendet.&lt;br /&gt;
So stand ich dann auch schon in meiner allerersten Session direkt nach 10 Minuten auf, um sie zu verlassen...man lernt also, daß es nicht nur auf ein für einen selbst interessantes Thema ankommt, sondern natürlich auch auf jemanden, der ebendieses Thema dann auch gut vortragen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trete hier, wo ich keine Namen nenne, sicher niemandem zu nahe, wenn ich sage, daß nun mal nicht jede/r gut vortragen kann. Und daß natürlich auch eine gewisse Sympathie mitschwingen muß, um sich von einem Vortragenden mitreißen, mindestens aber begleiten zu lassen.&lt;br /&gt;
Daß das nicht immer so ist, ist ja ganz natürlich.&lt;br /&gt;
Sympathisch waren mir dort gleich mehrere Menschen, aber auch hier nenne ich jetzt der Fairness halber keine Namen, diejenigen werden eh wissen, daß sie gemeint sind. Mit denjenigen sitzt man dann z.B. auch zum Tagesabschluß noch in urigen Kneipen. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Themen-Angebot war dann auch recht vielfältig von Sketchnotes über Energiewandel bis hin zum Sparen beim Küchenkauf und &quot;Einfach mal machen&quot;, und einen echten Tesla durfte man sich auch von Nahem anschauen.&lt;br /&gt;
Manchmal gibt es mehrere interessante Sessions parallel oder dann, wenn man seine eigene gibt, da muß man sich dann halt entscheiden. Manchmal hat man auch Glück, daß eine Session, die man nicht besuchen konnte, am nächsten Tag nochmal angeboten wird.&lt;br /&gt;
Ich habe mir das dann auch gleich mal zu eigen gemacht &amp;amp; konnte mich dank Unterstützung von einigen, die mitbekamen, daß meine Session am Vortag mangels Teilnehmer nicht stattfinden konnte, dann auch als Erste eintragen und wählte dann natürlich gleich die erste Startzeit. Und es hat funktioniert!&lt;br /&gt;
Mit immerhin 9 Teilnehmern konnten wir ein bißchen Spaß haben, auch wenn wir eins der schönsten Spiele &quot;Stühle kippeln&quot; leider nicht zuende bringen konnten, da es mit etwas Lärm verbunden war, im Nebenraum aber eine ruhige Session stattt fand. Egal, war trotzdem schön und ich danke allen, die in meiner Session waren. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Ende am Samstagnachmittag riss dann auch der Himmel auf, so daß sich einige noch am Strand trafen, um das Barcamp im strahlendstem Sonnenschein ausklingen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kann ich sagen, daß es ein sehr schönes &quot;erstes Mal&quot; für mich war, was man ja nicht immer von allen ersten Malen behaupten kann. ;-)&lt;br /&gt;
Ich habe etwas Blut geleckt und man wird sich wiedersehen - spätestens aber am 7.-8.9.2018 in Dangast! Vielleicht versuche ich es dann auch mal mit einem anderen Thema, ist ja nicht so, als hätte ich nicht noch mehr auf Lager. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders gut gefallen hat mir natürlich die Location - auch wenn das &quot;Meer&quot; nur wenige Stunden anwesend war, so war es ein ungemein toller Ausblick bei den Sessions und in den Pausen.&lt;br /&gt;
Sehr angenehm war die gesamte Atmosphäre: entspannt und sehr freundlich.&lt;br /&gt;
Für mich persönlich gehörten die vielen Gespräche &quot;dazwischen&quot; und &quot;danach&quot; genauso dazu, weil man da dann auch außerhalb vom Barcamp noch über verschiedene Inhalte (und Menschen) plaudern &amp;amp; einige etwas besser kennen lernen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke an die Organisatoren Djure, Frank und Daniel und natürlich enera - das habt ihr toll gemacht und die Location wird sicher so schnell nicht getoppt werden können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke aber auch wie immer an meinen Mann, der mir dieses Wochenende &quot;Auszeit&quot; ermöglicht hat! :-*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos, weitere Berichte etc. findet ihr bei Twitter, Instagram und FB unter dem Hashtag #bcDAN17</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>geLEBT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2017-09-14T05:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022628283/">
    <title>Hannes.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022628283/</link>
    <description>Diesen Beitrag schrieb ich am 5.6.2016 bei &quot;Spreeblick&quot; als &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/blog/2016/07/27/johannes-korten-1974-2016/#comments_temp&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle paar Tage stöbere ich im Netz nach Hannes. Sei es in meinem alten, derzeit nicht mehr sehr aktuellem Blog – da hat Hannes, der damals seinen Namen noch unter Verschluß hielt und in den Blogger-Anfängen immer nur „Jazzer“ genannt wurde, sich extra einen Account bei Twoday angelegt, um mit „uns Twoday’lern“ plaudern zu können, hach…- oder um so liebevolle, aber auch nachdenkliche und nachdenklich machende „Nachrufe“ (&amp;lt;– irgendwie ein doofes Wort) bzw. Erinnerungen lesen zu können. Danke dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war an besagtem Montag sehr früh Online, und hatte Hannes&apos; letzten Blogbeitrag kurz nach seiner Veröffentlichung gelesen. Und erstmal nicht verstanden. Weil – nee, das kann ja gar nicht sein. Und dann kamen auch schon die anfangs zaghaften, dann sehr deutlichen Twitter-Beiträge… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab&apos; leider schon seit einigen Jahren keinen persönlichen Kontakt mehr mit ihm gehabt, aber natürlich seinen Blog weiterhin gelesen und über Flickr waren wir gegenseitig im engeren Rahmen verbunden, so daß ich anhand seiner teilweise doch sehr privaten Fotos immer noch irgendwie sehr Anteil an seinem Leben genommen habe. Also zumindest an dem, was er bereit war zu zeigen. – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß den ganzen Vormittag vor dem Rechner, hab&apos; immer wieder sämtliche Seiten aktualisiert, um bloß endlich irgendwo lesen zu können, daß er lebend gefunden werden konnte. Hab&apos; selber immer wieder eigene Einträge mit dem bekannten Hashtag geschrieben, auch wenn bereits viele gesagt haben, daß das eigentlich gar nicht gut sei, weil man damit jemanden eigentlich erst recht unter Druck setzt. Aber hey – das war mein erster &quot;Live&quot;-Selbstmord, Sorry, daß ich da nicht klar denken konnte. – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren damals gemeinsam, aber nicht zusammen, auf dem Police-Konzert in Düsseldorf, und er hat verstanden, warum ich dort vor Glück geheult habe. Vorletzten Montag habe ich dann auch geheult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schuldet mir noch eine Currywurst.</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>geLEBT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2017-07-25T04:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022610614/">
    <title>Die lieben Nachbarn.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022610614/</link>
    <description>Ich rödel auf der Terrasse herum. Die ältere Dame vom Nachbarhaus, deren Garten direkt an unseren grenzt, bekommt Besuch mit Hund, der direkt durch den Garten geht. Hundi ist wohl beim Hereinkommen durch das Gartentor sofort durch die dort offenstehende Balkontür ins Haus gefegt. Der männliche Besucher versucht ihn zurückzupfeifen, aber wie das ja meist so ist, kommt der Hund natürlich nicht.&lt;br /&gt;
Die Besucherfrau zu ihrem Mann:&quot;Du weißt doch, daß Gertrude das nicht mag, wenn der Hund bei ihr ins Haus läuft, warum haste den denn nicht festgehalten?&quot;&lt;br /&gt;
Mann:&quot;Ich hab&apos; doch nicht gesehen, daß die Tür da auf stand!&quot;&lt;br /&gt;
Frau:&quot;Der ist bestimmt zum Freßnapf von der Mieze!&quot;&lt;br /&gt;
Mann:&quot; *pfeift* Kommst Du wohl hierhin!!!&quot;&lt;br /&gt;
Hund: *kommt nicht&lt;br /&gt;
Stattdessen kommt Gertrude raus.&lt;br /&gt;
Frau:&quot;Tut mir leid, der Hund war schneller als wie wir.&quot;&lt;br /&gt;
Gertrude:&quot;Erziehung, Erziehung, Erziehung ist das A und O.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe wieder rein und komme eine gute Stunde wieder auf die Terrasse.&lt;br /&gt;
Im Nachbargarten sitzt man immer noch und unterhält sich. Die Frau so:&lt;br /&gt;
&quot;...und *wusch* war der schon da drin und ist ab zum Fressnapf von der Katze!&quot;&lt;br /&gt;
Mann:&quot;So schnell konnte ich gar nicht kucken, wie der da drin war!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben die jetzt ernsthaft eine Stunde lang darüber geredet?</description>
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    <dc:subject>geLIEBT</dc:subject>
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    <dc:date>2017-03-11T18:52:00Z</dc:date>
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    <title>Es juckt.</title>
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    <description>Ich habe einen Mückenstich auf einer Brustwarze.</description>
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    <dc:subject>geHASST</dc:subject>
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    <title>So&apos;n Quatsch.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022583465/</link>
    <description>In unserem Stadtkreis gibt es eine sehr häufig vertretene Bäckerei-Kette, nennen wir sie mal &quot;Kurze&quot;.&lt;br /&gt;
Seit Jahren schon kaufe ich mir dort hin und wieder eins ihrer belegten Käsebrötchen, die sind zum einen günstig und natürlich auch lecker, sonst würde ich sie mir ja nicht kaufen. Vorzugsweise die mit Ei. Standardmäßig war da auch immer ein Klecks Remoulade drauf, zumindest bei der von mir bevorzugten Filiale. Bis ich mir irgendwann mal eins dieser Brötchen bei einer anderen Filiale, natürlich der gleichen Kette, kaufte. Auf dem Schildchen dazu stand &quot;mit Honig-Senf-Remoulade&quot;.&lt;br /&gt;
Ich so:&quot;Oh, gibt es die nicht mehr mit der normalen Remoulade? Honig-Senf mag ich nämlich nicht so...&quot;&lt;br /&gt;
Bäckereiverkäuferin (BV) so: &quot;Die waren schon immer mit der Honig-Senf. Ich kann Ihnen aber gern eins mit der anderen Remoulade machen.&quot;&lt;br /&gt;
Ich so:&quot;Also bei Filiale *da-wo-ich-wohne* ist aber immer die normale drauf.&quot;&lt;br /&gt;
BV so:&quot;Das kann nicht sein, wir kriegen die ja so aus dem Hauptgeschäft geliefert und wenn wir welche nachmachen müssen, machen wir die dann auch so nach, wie es angewiesen wurde. Mit Honig-Senf.&quot;&lt;br /&gt;
Ich so: &quot;Äh...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später dann in meiner gewohnten Filiale, ich möchte wieder ein Ei-Brötchen und frage vorsichtshalber, welche Remoulade da drauf sei.&lt;br /&gt;
BV: &quot;Na die, die immer drauf ist. Die ganz normale.&quot;&lt;br /&gt;
Ich so:&quot;Nicht Honig-Senf?&quot;&lt;br /&gt;
BV schaut mich an wie ein Auto, nur nicht so schnell: &quot;Nee, die war da noch nie drauf.&quot;&lt;br /&gt;
Ich so:&quot;In Filiale *außerhalb-wo-ich-wohne* gibt es die nur mit Honig-Senf und die haben gesagt, die würden so geliefert und auch nur so geben.&quot;&lt;br /&gt;
BV: &quot;So&apos;n Quatsch.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es, wie erwähnt, recht viele dieser Filialen hier gibt, war ich neulich dann in einer anderen zum ersten Mal. Ich bestelle ein Käsebrötchen mit Ei und frage vorsichtshalber: &quot;Was für eine Remoulade ist denn da drauf?&quot;&lt;br /&gt;
BV so:&quot;Gar keine. Wir kriegen die immer ohne geliefert. Aber wenn Sie wollen, mache ich Ihnen gerne welche drauf?!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich echt, wo hier der Fehler im System ist.</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>geLEBT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2016-08-12T10:30:00Z</dc:date>
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    <title>Stand der Dinge.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022577845/</link>
    <description>Kurz &amp;amp; knapp: es geht mir gut. Sehr gut. Und das ist auch gut so. :-)</description>
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    <dc:date>2016-07-02T15:37:00Z</dc:date>
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    <title>Mitarbeiter des Jahres.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022563814/</link>
    <description>Gestern im örtlichen Baumarkt, der im zweiten Teil des Namens das Kind vom Fluss trägt.&lt;br /&gt;
Farbenabteilung. Die Farbe, die das Kind für&apos;s neue Zimmer möchte, gibt es nur in Arschteuer und wir wollen wissen, was es kostet, wenn wir uns den Farbton mischen lassen. An dieser Stelle vermisse ich übrigens mal wieder sehr den PAPRIKA-Baumarkt mit seiner enormen Auswahl.&lt;br /&gt;
Wir gehen an eine dieser Stellflächen, die anderswo auch &quot;Bedientheke&quot; genannt wird, nur bedient hier niemand. Der einzige sichtbare Mitarbeiter räumt im gleichen Gang mit dem Rücken zu uns irgendwelche Kissen aus einem großen Karton in ein Regal. Ich erwähne das, damit man für den späteren Teil der Geschichte Verständnis für den jungen Herrn aufbringt, daß er so verlässlich dieser extremst wichtigen Aufgabe nachkommt und diese zuverlässig zuende bringt, bevor er sich anderen Aufgaben zuwendet. Z.B. der KUNDENBETREUUNG!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrmaligem Umsehen also entdeckt das Kind ein Schild auf dem Tresen: &quot;Wenn Sie Fragen zu Farben oder anderen Artikeln in dieser Abteilung haben, wählen Sie die 922&quot;. Oh, cool! Dachte ich auch nur solange, bis ich den schrecklich versifften Hörer in die Hand nahm. Egal, ich wähle. Ich höre es ein paar Regale weiter klingeln, der Kissen ausräumende Mann schaut kurz zu uns rüber und räumt dann weiter, ich lege auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich plane, nochmal die Nummer zu wählen und den Hörer dann einfach denebenzulegen.&lt;br /&gt;
Mache ich auch. Leider klingelt es nur 20x, dann hört es von alleine auf.&lt;br /&gt;
Just wie ich plane, durch die Gänge zu ziehen auf der Suche nach irgendjemandem, der uns unsere Frage beantworten kann, kommt auch schon der junge Mann, der nun fertig ist mit Kissen ausräumen, auf uns zu geschlendert.&lt;br /&gt;
Mit einem etwas mürrischem &quot;Ja bitte?&quot; begrüsst er die potenziellen Kunden, die dafür sorgen, daß er einen Job hat.&lt;br /&gt;
Ich frage ihn, ob er derjenige war, der da eben die Kissen ins Regal geräumt hätte.&lt;br /&gt;
Er bejaht.&lt;br /&gt;
Ich: &quot;Und da schauen Sie hier rüber, sehen uns, hören das Telefon mehrmals klingeln und räumen trotzdem ohne was zu sagen, geschweige denn hierherzukommen, in aller Seelenruhe den Karton weiter aus? Nee, näh?! Aber OK. Ich hätte gern gewusst, was es kostet, sich Farbe anrühren zu lassen.&quot;&lt;br /&gt;
Er, völlig emotionslos, eventuell aber auch schon angepisst durch meinen Spruch:&quot;Summe X.&quot;&lt;br /&gt;
Ich so: &quot;Danke.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bin ich mit dem Kind raus und zu POCO, da kostet es nämlich genausoviel, aber da sind die freundlicher. Ph.</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>geÄRGERT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2016-05-04T06:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022561933/">
    <title>Kompetenzzentrum für Krebs.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022561933/</link>
    <description>Nicht nur durch meine eigene Erkrankung, sondern auch durch die Berichte vieler Frauen in unserer Selbsthilfegruppe habe ich gelernt, wie wichtig die fachgerechte Behandlung bzw. OP bei einer Krebs-Erkrankung ist. Ich selber hatte das große Glück, daß ich bei meiner Diagnose damals durch einen riesigen Zufall an einen Chefarzt gelangte, der mir sagte, daß man die für mich notwendige OP zwar durchaus in einer der Kliniken an meinem Wohnort durchführen könne, aber daß die damit noch nicht soviel Erfahrung hätten und er mir eine Spezialklinik in Essen dafür empfehlen würde. Da es um mein Leben ging, habe ich mich selbstverständlich sofort und ohne Zögern für die Klinik in 120 km Entfernung entschieden. Manche wohnen noch weiter weg von den sogenannten &quot;Kompetenzzentren&quot;, aber man darf da nun mal keine Rücksicht nehmen auf eventuelle Familienangehörige und Freunde, die einen ja schließlich auch mal besuchen kommen möchten und denen dann ja so ein langer Anfahrtsweg nicht zuzumuten sei und wenn, dann aber höchstens nur einmal die Woche und man weiß ja, wie langweilig es mitunter in so einem KH sein kann und man somit gerne mindestens jeden zweiten Tag Besuch haben möchte. Vergesst das!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist die Nähe und der Zuspruch von Familie und Freunden wichtig für die Genesung, aber das lässt sich ja nun mittlerweile durch die verschiedensten Netzwerke ganz gut regeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Krebs-Tumoren ist es wichtig, daß sie möglichst ohne Reste entfernt werden können. Das ist nicht wie bei einem Blinddarm, den jeder Chirurg schon während seiner Assistenzarzt-Zeit entfernen kann. Die meisten Tumore sitzen an Organen und viele auch nah an Aorta oder anderen &quot;gefährlichen&quot; Stellen. Meistens ist es einfacher, das Organ, an dem der Tumor sitzt, mit zu entfernen oder zumindest einen Teil davon. Aber die vollständige Entfernung können nur die Ärzte gewährleisten, die darauf spezialisiert sind, die also quasi schon seit Jahren gar nichts anderes mehr machen. Und die sind in den sogenannten Kompetenzzentren.&lt;br /&gt;
Die sind übrigens nicht zu verwechseln mit &quot;zertifizierten Zentren&quot;. Denn ein Zertifikat sagt nichts, absolut nichts über die Qualität der Behandlung aus, sondern lediglich, daß dort nach speziellen Leitlinien gehandelt wird. Nutzt aber nicht viel, wenn jemand von den Leitlinien nicht viel Erfahrung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen stehen verständlicherweise erstmal unter Schock, wenn sie ihre Krebs-Diagnose erhalten. War bei mir nicht anders. Aber die meisten geraten nun mal nicht per Zufall an einen Arzt, der ein Krankenhaus außerhalb der Stadt empfiehlt. Gerade diese über viele Stunden dauernden großen OP&apos;s bringen einer Klinik enorm viel Geld, also versuchen natürlich die meisten Kliniken, die OP bei sich durchführen zu können. Und in dem Schockzustand sagt man dann meistens &quot;Ja und Amen&quot; und oft spielt dann ja auch noch der Faktor des Vertrauens mit rein: man kennt die Klinik, in der man gerade ist, da war man schon so oft, man kennt die Ärzte und Schwestern und vielleicht arbeitet dort sogar jemand aus der Familie oder Freundeskreis. Bei &quot;uns Krebsis&quot; werden diese Krankenhäuser nur noch &quot;WWK&quot; genannt: Wald- und Wiesenklinik. Die sind natürlich gut, keine Frage. Da würde ich auch jederzeit hingehen. Nur eben nicht mit Krebs.&lt;br /&gt;
Man glaubt gar nicht, von wie vielen Faktoren man sich bei der Wahl für bzw. gegen eine Klinik beeinflussen lässt.&lt;br /&gt;
Und erst recht, wenn man - wie das ja nun mal meistens ist bei Krebs-Diagnosen - von alledem gar keine Ahnung hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt für so ziemlich jede Krebsart diese Kompetenzzentren, ich selber kenne mich mit denen für Eierstock- und Brustkrebs besser aus als mit den anderen, daher kann ich nur empfehlen, und zwar eindringlich: wer jemanden kennt, der an einer dieser beiden Krebse erkrankt ist, bitte seht zu, daß er in eines dieser Kompetenzzentren gelangt! Auch wer schon anderswo operiert wurde und vielleicht ein Rezidiv bekommen hat oder generell mit seiner Erstbehandlung unzufrieden war, kann sich jederzeit in diesen Zentren eine Zweitmeinung einholen und sich dann gegebenenfalls dort weiterbehandeln lassen. Diese Möglichkeit haben wir hier in Deutschland zum Glück! Verteilt einfach wann immer es nötig ist, die Info zu den Kompetenzzentren. Viele hören den Begriff vermutlich zum ersten Mal. Ich habe ihn sogar erst kennengelernt, als ich bereits drin war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Fragen dazu hat, kann mich gerne kontaktieren, falls man es nicht in die Kommentare schreiben mag: info(@)budenzauberei.de (natürlich ohne Klammern ums @)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier der Link, dort kann man die einzelnen Städte anklicken und erhält dann weitere Informationen und Kontaktdaten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ccc-netzwerk.de/ccc-netzwerk/mitglieder.html&quot;&gt;http://www.ccc-netzwerk.de/ccc-netzwerk/mitglieder.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>Davor &amp; danach</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2016-04-28T06:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022561026/">
    <title>Narben &amp;amp; Glatze.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022561026/</link>
    <description>So sah sie kurz nach der OP aus, da ist schon die Hälfte der Klammern gezogen worden (Draufklick = größer):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.directupload.net/file/d/4336/new85dk2_jpg.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://fs5.directupload.net/images/160425/temp/new85dk2.jpg&quot; border=&quot;1&quot; title=&quot;Kostenlos Bilder und Fotos hochladen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorderste Klammer sitzt unter dem Brustbein, die hintersten, die vom schwarzen &quot;Hage&quot;-Schaf verdeckt werden, gehen bis zum Schambereich. Hage verdeckt auch das Stoma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so sah sie knapp 14 Tage später aus:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.directupload.net/file/d/4336/3wmke7kl_jpg.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://fs5.directupload.net/images/160425/temp/3wmke7kl.jpg&quot; border=&quot;1&quot; title=&quot;Kostenlos Bilder und Fotos hochladen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist sie schon sehr verblasst, ich mache da morgen oder so auch mal ein Foto von. Wobei es mir persönlich völlig wumpe ist, wie die aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich, gute 2 Monate nach der letzten Chemo:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.directupload.net/file/d/4336/ivrf2mo2_jpg.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://fs5.directupload.net/images/160425/temp/ivrf2mo2.jpg&quot; border=&quot;1&quot; title=&quot;Kostenlos Bilder und Fotos hochladen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>Davor &amp; danach</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2016-04-25T19:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022560636/">
    <title>Schokobons kommen aus der Hölle und anderes.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022560636/</link>
    <description>Alltag ist wieder eingekehrt.&lt;br /&gt;
Somit leider auch wieder der Alltag, in dem ich hier viel zu selten bis gar nicht schreibe.&lt;br /&gt;
So oft nehme ich mir vor, das zu ändern, und dann vergesse ich es wieder.&lt;br /&gt;
Ja, vergessen ist ein gutes Stichwort.&lt;br /&gt;
Seit der letzten Chemo - die übrigens am 2.April genau ein Jahr her war - bin ich extrem vergesslich geworden. Ausgerechnet ich, die &quot;vorher&quot; immer ein Elefantengedächtnis hatte.&lt;br /&gt;
In Krebs-Insider-Kreisen wird es &quot;Chemo-Alzheimer&quot; genannt. Gibt es wirklich.&lt;br /&gt;
Als ich von letztem Oktober bis diesen Januar täglich morgens eine Thrombose-Tablette nehmen mußte, mußte ich mir ernsthaft sofort nach Einnahme eine kleine Notiz in meiner Spalte des Familienkalenders machen, weil ich mich sonst - ungelogen! - oft nach schon nur einer halben Stunde gefragt habe, ob ich sie denn eigentlich schon genommen habe oder nicht. &lt;br /&gt;
Meine Familie trägt es zum Glück mit Fassung, oft auch mit Erheiterung, daß sie mir manches innerhalb von nur wenigen Stunden nochmals erzählen müssen, weil ich vergessen habe, daß ich es bereits wußte.&lt;br /&gt;
Aber solange ich mir noch die wirklich wichtigen Dinge merken kann, geht&apos;s ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Überbleibsel der Chemo: meine tauben Zehen. Kein Gespür mehr drin. Bis auf daß ich ganz selten minimale Gleichgewichtsstörungen habe, kann man mit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit letztem Sommer wachsen - nein: wuchern! meine Haare ja auch schon wieder, und das ist natürlich auch gut so. Kuriosum: als ich meine Beine erstmals wieder rasiert habe, wuchs dort nichts mehr nach. Kann man auch mit leben, sehr gut sogar. Obschon mir da ja andere Stellen weitaus lieber gewesen wären, aber na gut, kann man sich halt nicht aussuchen, näh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider habe ich die während des ersten halben Jahres seit der Diagnose abgenommenen 20 Kilo schon wieder drauf. Aber kann man auch mit leben, also ich jetzt. Schokobons kommen aus der Hölle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den bisherigen alle-3-Monate-Nachsorgeuntersuchungen war stets alles OK.&lt;br /&gt;
Da ich leider Krebs-Gen-Trägerin bin (&quot;BRCA2&quot; nennt sich das), muß ich nun auch alle halbe Jahre zum Feindiagnostik-MRT in eine 70 km entfernte Stadt, der erste Termin findet Mitte Juni statt.&lt;br /&gt;
Meine beiden Ältesten sind auch ereits getestet worden - die Älteste hat das Gen NICHT, da war die Freude tränenreich, als ich das Ergebnis erfuhr! Der Älteste hat es zwar, jedoch steigt dadurch das Risiko, daß er Brustkrebs bekommen könnte, von gerade mal 3 auf 7%, also kein Grund für Dramatik, und das Risiko für Prostata-Krebs liegt auch noch unter 10% und ändert nichts an den Vorsorgeuntersuchungen, die eh erst ab dem Alter von 40 durchgeführt werden. Klar, er kann das Gen vererben, das ist natürlich blöd. Aber derzeit auch nicht aktuell, das Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt geht es mir also ziemlich gut, und das ist natürlich auch gut so. Direkt nach der letzten Chemo habe ich meine Leitertätigkeit bei den Pfadis wieder aufgenommen, und das war mir enorm wichtig. Leider bin ich noch nicht fit genug, um wieder an einer Lagerfahrt teilnehmen zu können - da gibt es immer so ein paar Streß-Trigger, die mir nicht gut tun... - , aber auch damit kann ich wider Erwarten derzeit gut mit leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem also kann ich gut leben. Ohne dieses Mistviech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell steht mal wieder ein Umzug an, da das jetzige Haus nach dem Auszug der Ältesten im November einfach zu groß und somit zu unwirtschaftlich für uns geworden ist. &lt;br /&gt;
Wir ziehen mal wieder in kleinen Etappen um, nächstes Wochenende bekommen wir den Schlüssel fürs neue Haus und dann werden die ersten Kartons von den bisher schon 80 (ACHTZIG? Achtzig.) gepackten rübergefahren.&lt;br /&gt;
Diesmal betreten wir richtiges Neuland, da wir in einen anderen, gut 8 km entfernten Ort ziehen, aber alle anderen Kontakte wie Pfadis, Schule, Freunde, natürlich hier bleiben. Aber ich freue mich drauf, weil das Haus wirklich gemütlich ist, eine tolle Raumaufteilung wie für uns gemacht hat, wir nur eine minimal kleinere Wohnfläche als hier haben, dafür aber einen viel kleineren Garten, den ich dann aber wenigstens wieder selber bewältigen kann, was mir hier mit den vielen Bäumen, Büschen und Beeten nicht mehr möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe hier gerne gewohnt in den 3 Jahren, aber wirklich vermissen werde ich wohl nur meinen kleinen Vorratsraum, der sich an der Küche anschloss. Da muß ich gut bei der neuen Küche, die wir noch planen und kaufen müssen, drauf achten, daß die soviele Schränke und Schubladen hat, daß ich da all das unterkriege, was bisher in dem kleinen Raum war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem jüngsten Kind haben wir ein Baumhaus versprochen, obwohl im neuen garten gar keine Bäume stehen. Also wird es ein Stelzenhaus. Möglichst selbstgebaut. Ich freue mich schon drauf. Wenn jemand gute Ideen oder Links zu Seiten mit guten Ideen hat, immer her damit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Umzug geht es aber Ende Mai nochmal zum Kräftetanken und weil wir uns das eh vorgenommen haben, wenn &quot;der ganze Scheiß überstanden ist&quot;, zu einem Freundinnen-Wochenende auf unsere Lieblingsinsel Texel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwo davor, dazwischen und danach möchte ich gerne wieder bloggen. Hier schreibt es sich ganz anders als bei FB. Ich finde FB total doof, das hat nämlich das Bloggen irgendwie kaputtgemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen, Schuld auf andere schieben kann ich immer noch gut. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für&apos;s Interesse &amp;amp; Lesen &amp;amp; liebe Grüße!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiner Nachtrag: oft bekommt man gesagt, daß man ja &quot;nach sowas&quot; viel bewußter leben würde. Sich mehr an kleinen Dingen erfreuen würde. Dem kann ich nur begrenzt zustimmen. Kurz nach meiner OP war das so. Ich hatte ja einen künstlichen Darmausgang, von dem es vorher hieß, die Wahrscheinlichkeit, daß ich ihn bekomme, läge bei nur 4%. Das war dann natürlich ein Schock. Und es hat ein bißchen gedauert, bis ich ihn akzeptiert habe als etwas, das dazu da war, mir das Leben zu retten. Die ersten 2 Wochen nach OP (über 9 Stunden! Mit 48 Stunden &quot;verlängerter Narkose&quot;!) konnte ich kaum laufen, mich nicht selber waschen. Die ersten 2 Monate danach mir nicht einmal die Socken selber anziehen und die Schuhe nicht zubinden. Da begann es noch im Krankenhaus, diese bewußte Wahrnehmung für Sonnenschein, für eine Blume, für die ersten Schritte für 5 Minuten an der frischen Luft. Aber alles war täglich durchpfercht von den Gedanken ans Sterben, ans Hinterlassen der Kinder und den Mann. Mehrmals tägliches Weinen. All diese Ängste und Tränen sind weniger geworden, mitunter tagelang gar nicht mehr da, und nun liegen schon Wochen dazwischen. Klar, ich sage mir bei vielen Wehwehchen, das es Schlimmeres gibt, ich habe es ja schließlich selber schon erlebt. Ich habe dem Tod in die Augen geschaut, ziemlich tief sogar. Diesen Blick vergesse ich nicht. Aber es kehrt wieder Alltag ein, und das ist auch gut so. &lt;br /&gt;
Die Angst wird eh nie mehr verschwinden.</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
    <dc:subject>Davor &amp; danach</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 Budenzauberin</dc:rights>
    <dc:date>2016-04-24T10:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022498137/">
    <title>Ein Jahr danach.</title>
    <link>http://budenzauberin.twoday.net/STORIES/1022498137/</link>
    <description>Gestern vor einem Jahr bin ich operiert worden.&lt;br /&gt;
9 Stunden und 10 Minuten lang.&lt;br /&gt;
Neben den Tumoren hat man mir auch noch die Milz, die Galle und ein Stück vom Darm herausgenommen.&lt;br /&gt;
Damit der Darm sich an der geflickten Stelle erholen konnte, bekam ich einen vorläufigen künstlichen Darmausgang, Stoma genannt. Dies konnte bereits Ende Mai erfolgreich wieder rückverlegt werden und mittlerweile kann ich mich schon kaum noch daran erinnern, wie das so war mit dem Ding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Juni mußte ich dann nochmal wegen einer kleinen Zyste im unteren Bauchraum sowie einer kleinen Entzündung operiert werden, war aber eher harmlos und im Zysten-Punktat waren auch keine Krebszellen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Stoma-Rückverlegung, die ich in der Klinik habe vornehmen lassen, wo auch meine große OP statt fand, gab es eine Gen-Studie für die Testung, ob mein Krebs genetisch bedingt oder zufällig war.&lt;br /&gt;
Das Ergebnis habe ich bereits Ende August erhalten, leider ist er genetisch bedingt. Meine beiden ältesten Kinder haben sich nun vorgestern ebenfalls testen lassen, die Ergebnisse sind in ca. 6 Wochen zu erwarten.&lt;br /&gt;
Der Vorteil, soweit man davon sprechen kann, ist, daß bei positiver Testung alle künftig einer engmaschigeren Kontrolle unterliegen und so der Scheiß, falls er denn auftauchen sollte, rechtzeitig erkannt werden kann.&lt;br /&gt;
Derzeit stehen die Chancen 50:50, also ob sie es haben oder nicht.&lt;br /&gt;
FALLS sie es haben, besteht beim Sohn die Chance, daß er mal Brustkrebs bekommen könnte, bei 7%, also eher unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
Bei der Tochter sieht das Ganze schon anders aus; ihr wird empfohlen, sich bis spätestens 35 mit dem Kinderwunsch durchzusein und sich dann die Eierstöcke und Gebärmutter herausnehmen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst muß mich nun zu den normalen Nachsorgen nun auch jährlich einmal einer Mammographie unterziehen, da ich eventuell auch noch an Brustkrebs erkranken könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten geht es mir gesundheitlich derzeit sehr gut.&lt;br /&gt;
Als Chemo-Nachwirkung habe ich lediglich nur noch leicht taube Zehen - jeder kennt ja sicher das Gefühl, wenn der Fuß eingeschlafen ist und wieder &quot;aufwacht&quot;, genau so ein &quot;kribbeln&quot; habe ich. Permanent. Das führt manchmal zu minimalen Gleichgewichtsstörungen, aber nix Dramatisches.&lt;br /&gt;
Meine Kurzatmigkeit ist auch nicht mehr so extrem, mittlerweile kann ich schon in einem Zug vom Keller bis in den ersten Stock gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Port habe ich noch (das ist das in Höhe des Schlüsselbeins implantierte Ding, wodurch die Chemo-Infusion in den Körper geleitet wurde), plane aber, ihn Anfang des Jahres wieder rausnehmen zu lassen. Das geht ja ambulant. Aber für dieses Jahr habe ich erstmal die Schnauze voll von Klinikbesuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Hernie muß ich noch richten lassen, eventuell bekomme ich die aber immer wieder, da mein Bauchnetz natürlich sehr porös und spröde geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Alltag hat mich mittlerweile zurück, aber arbeiten gehen kann ich noch nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Haare sind nun schon wieder gute 6-7 cm lang und man könnte das ganze durchaus schon als Frisur bezeichnen. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tränen, die oft aus Angst vorm Sterben kamen, werden zwar weniger, aber die Angst ist natürlich nach wie vor da. An manchen Tagen halt weniger bis gar nicht, an manchen dafür umso mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche mir, mindestens noch so lange leben zu können/ dürfen, bis die Kleinste (jetzt 13) volljährig ist. In der Hoffnung, daß sie dann psychisch stabiler ist als derzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne nehme ich aber auch noch ein paar Jahre mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte ich auch wieder mehr bloggen. ;-)</description>
    <dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
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    <dc:date>2015-11-11T14:03:00Z</dc:date>
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