geTIER

Montag, 30. Juli 2007

Der springende Punkt.

Entdeckt man einen solchen auf seinem Pulli, handelt es sich dabei mit größter Wahrscheinlichkeit um einen Katzenfloh.

Ich geh' dann mal die Katze aussetzen Chemie kaufen.

Samstag, 30. Juni 2007

Massensterben.

Das ist unsere Terrassentreppe:

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Links grenzt sie an eine Steinmauer, wobei die Zwischenräume dort recht groß sind (man könnte sicher seine flache Hand dort hineinstecken), und rechts befinden sich in den Ecken zweier Stufen jeweils klitzekleine Löcher, aus denen vor einiger Zeit noch Ameisen krabbelten:

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Gestern haben wir entdeckt, daß beidseitig Wespen einfliegen, und zwar nicht wenige! Am Donnerstag, kurz vor dem Stich, habe ich dort noch gefegt, das war dann wohl der Grund für die Attacke.
Da ich schon immer geringfügigen Hass gegen die Biester geschoben habe und die Treppe noch dazu stark von uns genutzt wird, sah ich keinen anderen Ausweg (zugegeben, ich habe auch gar nicht nach Alternativen gesucht) als diesen:

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Das wirkt ziemlich klasse und vor allem: schnell. Wird wie Bauschaum angewendet, breitet sich auch in Sekunden so aus, dann müssen die Biester, die raus wollen, durch das Gift und bevor sie auch nur noch einen Flügelschlag machen können, sterben sie qualvoll sind sie tot. Der Schaum löst sich dann wenig später in Nichts auf, und Leichen pflastern nun meinen Weg:

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Ich hoffe, das Thema ist damit nun erstmal im Sinne des Wortes erledigt, es gibt schließlich Schlimmeres.

Zum Beispiel das Schützenfest in unserem Ort. An diesem Wochenende. Und wir wohnen zu nah am Festplatz und hören jede Autoscooter-Ansage, jeden Tusch und die Top10 rauf & runter.

Donnerstag, 28. Juni 2007

SCHEISS WESPEN!!!

Hat mich doch vor fast einer Stunde während der Gartenarbeit so ein Biest in die Ferse gestochen!
Trotz Sofortmaßnahmen (kaltes Wasser drüber und Fenistil-Gel drauf) zwiebelt das jetzt immer noch, und zwar gewaltig. Ich habe schon die ganze Zeit Gänsehaut.
Nein, akute Gefahr besteht bestimmt nicht, aber ich bin sicher, daß ich allergisch auf die Dinger reagiere, muß ja nicht immer gleich in Schock und Atemnot ausarten - vor 3 oder 4 Jahren stach mich so ein Drecksviech zweimal in die Hand, die war dann binnen kürzester Zeit doppelt so dick.
Der Älteste ist gegen Mücken bzw. deren Gift allergisch: im Alter von 2 Jahren stach ihn mal eine ins Augenlid, das schwoll dann innert einer Stunde so an, daß das Auge samt Wimpern darunter verschwunden war.

Interessant (aber medizinisch sicher einfach zu erklären) finde ich, daß es jetzt rund um den Innenknöchel anschwillt, obwohl der Stich (es könnten auch zwei gewesen sein, so genau lässt sich das derzeit nicht lokalisieren) ja hinten war.

Nachdem ich Herrn B. darüber informiert habe, daß jährlich 40 Menschen an Insektenstichen sterben, meinte er:

"Versau mir nicht meinen Urlaub."

Normalerweise reagiere ich auf sowas ja trotzig, aber da will ich mal 'ne Ausnahme machen.

Und Ja, es zwiebelt immer noch.
Nachtrag 21.15 Uhr:
Es tut SCHEISSEWEH!
Und der Innenknöchel ist nicht mehr zu sehen.

Freitag, 8. Dezember 2006

Lydia.

Lydia

Lydia sieht ein bißchen aus wie Kenny.
Und sie ist ein bißchen doof.
Weil sie einem dermaßen zwischen und vor den Füßen herumläuft und es auch nicht läßt, obwohl man ihr schon mehrmals empfindlich auf die Pfoten und den Schwanz getreten hat.
Aber im Großen und Ganzen ist sie lieb.
Sie ist seit ca. 5 Wochen in unserem Besitz. Meine Schwester und ihr Freund (ja, jetzt seid ihr auch mal im Blog!), wohnhaft in Bayern, haben mitbekommen, wie man sie ausgesetzt hat und sie gerettet, gesundgepflegt und aufgepäppelt. Da sie wußten, daß ich nicht Nein sagen kann wir uns im Frühjahr eh wieder eine Katze holen wollten, hatten sie die glorreiche Idee, uns schon vorher eine zu schenken.
Namensgebung inklusive.
Anfangs wollten wir sie umtaufen, heißt sie doch so wie meine erst kürzlich verstorbene Oma (wußte der Freund meiner Schwester aber nicht, als er sich diesen ungemein katzentypischen Namen einfallen ließ), aber scheinbar gibt "South Park" keine besseren Namen mehr her, also heißt sie weiterhin so.

Mittlerweile geht sie tagsüber auch schon für ein Weilchen draußen spazieren und miaut, wenn sie wieder da ist und rein will.
Sie frißt uns die Haare vom Kopf aufgeteilt in drei Mahlzeiten eine Dose am Tag. Es sagen zwar alle, das sei zuviel, aber die müssen dann ja auch meist nicht ertragen, wie sie einem so lange zwischen den Füßen rumscharwenzelt, bis sie was bekommt. Sie tritt dann stets mit einer ihrer Hinterpfoten auf meinem Fuß, das muß in Katzensprache soviel wie "HUNGER!" heißen.
Wenn man ihr versehentlich den Weg zum Katzenklo versperrt, pinkelt sie gern auf das Bett der Kleinsten, vielleicht aber auch nur, weil sie es da so gemütlich findet und zu faul ist, aufzustehen.
Auf einer Nerv-Skala von 1-10 erreicht Lydia somit eine glatte 9.

Zweiter Lieblingsplatz ist der Bauchansatz vorgestülpte Bauchnabel von Herrn B..
Lieblingsspielzeug sind die zum Glück preiswertesten Mäuseimitate
für 39 Cent, die sie gern hochwirbelt und sich beim Auffangen überschlägt.
Noch preiswerter sind Eicheln, die sie stundenlang durch die Wohnung rollt. Manchmal auch nur minutenlang, weil sie danach in der Roste der Heizungsanlage verschwinden.
Wenn wir hier mal ausziehen und ich da kurz vorher mal ein bißchen Wasser reingieße, hat der nächste Mieter in kurzer Zeit einen gutgewachsenen deutschen Eichenwald in seinem Wohnzimmer.
Fliegen und Spinnen hat sie auch schon erfolgreich erledigt, allein das ist ein Grund, der sie zum Bleiben berechtigt.
Falls noch oder schon eine Sterilisation möglich sein sollte, wird die demnächst durchgeführt.

Samstag, 30. September 2006

48 Stunden.

Ist es her, daß die Maus im Kinderzimmer entdeckt, aber bisher noch immer nicht gefangen wurde.
Trotz daß es eigentlich nicht möglich sein konnte, daß sie sich hinter der an der Dachschräge befestigten Vertäfelung versteckt hat, da die kleinen Lücken kurz über der Fußleiste nicht mal fingerbreit waren, habe ich sie am Freitagnachmittag mit Bauschaum ausgespritzt.

(Notiz an mich: wenn auf einer Bau- oder Montageschaumdose drauf steht: das Tragen von Schutzbrille und Handschuhen wird empfohlen, dann heißt das im Klartext: niemals den Bauschaum im noch nassen Zustand mit bloßen Fingern anpacken, auch nicht kleine Tropfen, die versehentlich auf den Teppich getropft sind! NIE! Geht schlimmer wieder ab als Schneckenschleim!)

Hätte ich mir aber schenken können, diese Sauerei, denn am Abend wurde das Biest wieder zwischen den Bettpolstern gesichtet. Kind also wieder ausgelagert, Maus ging aber immer noch nicht in die Fallen.
Heute haben wir dann nachgerüstet, zwei zusätzliche Wenn-Du-auf-mich-drauftrittst-um-ein-bißchen-Nutella-schlecken-zu-können-dann-zerhacke-ich-Dein-Genick-Fallen sowie eine Lebendfalle, gefüllt mit einer Haselnuß, einer Rosine, einem Stückchen Marzipankartoffel sowie Schokolade. Ausgehungert, wie sie nach der gründlichen Zimmerreinigung sein muß, muss die da einfach reinlatschen!

Und wenn nicht, dann gibt's 'ne neue Rubrik: geAMOKT. Oder so. Ich gebe ihr noch ganze 12 Stunden.
Neuester Stand von heute morgen, 1.10., 8 Uhr: Tot! Ha!

Freitag, 29. September 2006

Nicht lustig.

Kommt die Älteste gestern Abend runter und berichtet, daß sie soeben eine Maus in ihrem Zimmer gesehen hätte. Spontanes Nachgucken war ohne Ergebnis, aber trotz hoher Ekelgrenzen durfte das Kind dann in meinem Bett schlafen. Zwei natürlich sofort aufgestellte HighTech-Fallen (Sorry, Frau Zwilobit, aber Mäuse im Kinderzimmer geht zuweit!) waren heute morgen noch leer. Als ich vorhin meine Suchaktion startete, saß sie tatsächlich seitlich am Bettpolster (das darf ich der Tochter gar nicht erzählen). Also das Bett von der Wand gerückt. Dazu mußte ich das Viech allerdings kurz aus den Augen lassen. Und weg war es natürlich auch schon. Sofa angehoben, kleinen länglichen Schwanz entdeckt, aha. Sofa leergeräumt, Sofa umgekippt, keine Maus mehr da. Kein auch noch so kleines Schlupfloch für das Biest am Sofa sichtbar. Sämtliche untersten Fächer der Regale mit Besenstiel leergeräumt.
Nix.
Fallen neu plaziert und aus anderweitiger Termingründen das Zimmer für ca. 1 Stunde verlassen. Türschlitz selbstredend wie schon am Abend zuvor fast luftdicht von außen verschlossen.
Eben nachgeschaut, noch immer nix.
In keiner Ecke sowie sämtlichen Bereichen bis ca. 15 cm über den Boden ist sie nicht und kann sie auch nicht sein.
Es wird wohl kein Weg daran vorbeigehen, daß ich gleich komplett das ganze Zimmer ausräume.
Gut, daß ich auch so ganix anderes zu tun habe.
Wie die überhaupt in den 1. Stock gekommen ist und was zu tun ist, wenn ich die nicht finde und wie man vermeiden kann, daß da keine Mäuse mehr hinkommen, darüber denke ich vorläufig am besten erstmal gar nicht nach.

Achsoja, da sich auf meine am Mittwoch geschickte Spülmaschinenschadensmeldung an den Händler und eine erneute von gestern Abend, in denen ich auch das leicht kundendesorientierte Verhalten der Spedition erwähnte habe, sich bis vorhin niemand gemeldet hat, kam nach meiner dritten Mail dann doch mal die Mitteilung:" Sehr geehrte Frau Budenzauberin, wir versenden noch heute eine neue Spülmaschine an Sie und holen die beschädigte bei Anlieferung ab. MfG"
Kein Wort der Entschuldigung, nix.

Und noch 'ne schlechte Nachricht: dieser Tag dauert noch genau 13 Stunden.

Dienstag, 26. September 2006

Tot.

Ist er.
Seit einer Woche wurde er vermisst, die ersten Tage dachten wir, er streunt nur herum, wie es sich für einen Kater gehört. Aber seit ein paar Tagen ahnte ich seinen Tod, obwohl die nächstgrößere und stärker befahrene Straße ca. 1 km entfernt ist. Aber genau dort lag er auf dem Acker daneben, meine Schwester hat ihn gestern im Vorbeifahren gesehen und ich habe eben nachgeschaut. Hat keine großen Verletzungen, zumindest keine äußerlich sichtbaren. An einem Bein hat's ihn wohl heftig erwischt, vermutlich hat er es damit nicht mehr heim geschafft. Aber wahrscheinlich hat er auch große innere Verletzungen, sein Körper ist ziemlich aufgedunsen.
Ich muß zugeben, daß mich das ein bißchen traurig macht.

Mittwoch, 20. September 2006

Mous(s)e Au Chocolat.

Naja, zumindest befinden sich diese hier, soeben gefangen in der Küche, in der Puddingrührschüssel:

drei_maeuse

Die andere im Esszimmer ist noch unter einer Spielzeugkiste, die muß ich noch irgendwie in die Schüssel kriegen (mittlerweile erledigt) und dann werden sie in eine Futterspendenbox gesteckt auf dem Acker neben dem Schweinestall ausgesetzt.
Und die beiden eine von der Terrasse konnte entkommen. Haben wahrscheinlich ihre gefangenen Familienmitglieder gesucht.
Sachma, Herr B. - können das die Kinder von dem getöteten Viech vorgestern in der Garage sein?
Und wo ist eigentlich die verdammte Katze?

Dienstag, 8. August 2006

Kenny.

Als das Viech der Kater noch nicht Kenny hieß - zumindest ist es ziemlich unwahrscheinlich, daß er vorher so hieß - lief er gestern unseren Nachbarn zu. Das heißt, richtig zugelaufen ist er denen auch nicht, sondern sie haben am hellichten Vormittag gesehen, wie er vor deren Haus ausgesetzt wurde. Zum Auto-Kennzeichen der Aussetzer merken ging alles zu schnell. Da sich Kenny, der da ja wahrscheinlich noch gar nicht so hieß, jedoch nicht mit dem bei den Nachbarn schon vorhandenen Viech Kater vetrug, fragten sie uns, ob wir nicht...najaokalsogut.
Julia holte ihn rüber und gab ihm spontan den einfallsreichen und sehr anmutigen Namen Kenny.
Mir doch egal.
Ins Haus kommt der mir nicht!
Höchstens mal ins Wohnzimmer zum Fliegen fangen.
Aber wehe, der geht auf's Sofa!
Und Dosenfutter kaufe ich auch nicht, das fangen wir gar nicht erst an!
Und bloggen tu' ich da auch nix drüber.

kenny

Das waren heute alles nur einmalige Ausnahmen.

Sonntag, 11. Juni 2006

Vögelei.

Da gibt es hier in den Gärten doch tatsächlich einen Vogel, der genauso Tüdeldüd macht wie mein Handy, wenn eine SMS angekommen ist.

Bis ich das erkannte, bin ich mindestens zwölfundelfzichmal zum Handy gegangen, um eine SMS zu lesen, die gar nicht angekommen ist und ich mein Handy schon für defekt erklären wollte.

Du

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