Heilig Abend.
Wie sich das für einen Tag gehört, fängt er bereits morgens an.
So auch der gestrige.
Und zwar um 6 Uhr.
Geweckt wurde ich von der Kleinsten.
Nein, sie war nicht etwa schon so aufgeregt, sondern hatte schreckliche Schmerzen.
Nein, nicht von ihrem schweren Treppensturz am Vorabend, nach dem sie anderthalb Stunden auf meinem Bauch lag und ich kurz davor war, mit ihr in die Klinik zu fahren, obwohl mir klar war, daß das Christkind dann dorthin einen Umweg machen müsste, weil die uns dann garantiert dort behalten hätten, und sei es nur zur Beobachtung. Aber ohne daß uns das abgeschreckt hätte, haben wir uns dagegen entschieden, weil es scheinbar alles schlimmer aussah als es dann nach Abklingen ihrer Schmerzen noch war. Aber mittlerweile fehlten 2 Stunden im Ablaufplan (Geschenke einpacken, putzen, aufräumen).
Nein, sie hatte jetzt Ohrenschmerzen. "Das tut sooooooooo weh!"
Kein Nasenspray mehr im Haus, toll.
Um 9 Uhr also die Notdienstapotheke besucht, zum Glück im Nachbarort. Der Herr Apotheker empfiehlt, bei einer Mittelohrentzündung besser einen Arzt aufzusuchen, weil dann dringend Antibiotika benötigt wird, um eventuelle Hörschäden zu vermeiden.
Ratschlag dankend angenommen und mal wieder die Notfallambulanz aufgesucht, diesmal am neuen Standort. Kannten wir aber schon, waren wir doch erst vor 2 Wochen mit Herrn B. aufgrund seines schweren grippalen Infektes dort (über seine anschließende zweiwöchige Krankschreibung spare ich mir weitere Ausführungen - meine Leserinnen werden wissen, was ich meine).
Was schätzen meine Leser, wie voll es dort war? Zur Verdeutlichung: es ist der Morgen des 24.12., ca. 9.30 Uhr.
War es leer, weil alle Mütter soviel zu tun haben und all ihre kranken Kinder erstmal mit Hausmittelchen versorgen und sich denken, das wird schon wieder, in der Hoffnung, das wird schon wieder, weil sie noch Geschenke einpacken, das Bad putzen, den Baum schmücken und das Essen vorbereiten müssen?
War es voll, weil sich die Mütter dachten, lieber jetzt zum Arzt als später oder am Abend oder einem der nachfolgenden Feiertage, und die Zeit, die ich hier jetzt beim Warten verlieren, hole ich lässig wieder auf?
Keins von beidem.
Es war voll, weil alle Mütter außer mir so schlau waren, die Väter mit selbst nur an einem Hüsterchen und Schnüpfchen erkrankten Kinder dorthin zu schicken. Clever, um sich so mal 1-2 Stunden Ruhe daheim zu verschaffen. Muß ich mir unbedingt für nächstes Jahr merken.
Jedenfalls waren wir so gegen 12 Uhr wieder daheim, versorgt mit ausreichender Medizin. Zeitrückstand mittlerweile: 5 Stunden.
Über das Chaos in unserem Wäschekeller, das entsteht, wenn die Katze fast täglich auf eine Bettdecke pisst, der Trockner kaputt ist und auf den Wäscheständer im Heizungskeller immer nur eine halbe Maschine Wäsche passt, warum ich schon wieder ein verstopftes Klo reinigen mußte (bis 5 Minuten vor Beginn der KiGa-Adventsfeier und keine Zeit mehr zum Duschen) sowie warum ich dieses Weihnachten aus organsitatorischen Gründen, die nicht in meinem Einfluss standen, zum ersten Mal auf den heißgeliebten Sauerbraten meiner Mutter verzichten muß (ohne den ist Weihnachten kein Weihnachten), über den Magen-Darm-Virus, den die Kleinste vor einer Woche aus dem KiGa anschleppte und warum ich in diesem Jahr sämtliche Baumanhänger neu machen mußte, warum das vor 3 Tagen gestorbene Lieblingskaninchen in der Biotonne landete, berichte ich ein anderes Mal.
Falls ich dazu komme.
Denn momentan zeigt die Kleinste Anzeichen von Scharlach.
Gut, daß es draußen so neblig ist.
Dann sehe ich meine Grenzen noch nicht so deutlich.
Und was war da noch?
Achja: Fröhliche Weihnachten.
So auch der gestrige.
Und zwar um 6 Uhr.
Geweckt wurde ich von der Kleinsten.
Nein, sie war nicht etwa schon so aufgeregt, sondern hatte schreckliche Schmerzen.
Nein, nicht von ihrem schweren Treppensturz am Vorabend, nach dem sie anderthalb Stunden auf meinem Bauch lag und ich kurz davor war, mit ihr in die Klinik zu fahren, obwohl mir klar war, daß das Christkind dann dorthin einen Umweg machen müsste, weil die uns dann garantiert dort behalten hätten, und sei es nur zur Beobachtung. Aber ohne daß uns das abgeschreckt hätte, haben wir uns dagegen entschieden, weil es scheinbar alles schlimmer aussah als es dann nach Abklingen ihrer Schmerzen noch war. Aber mittlerweile fehlten 2 Stunden im Ablaufplan (Geschenke einpacken, putzen, aufräumen).
Nein, sie hatte jetzt Ohrenschmerzen. "Das tut sooooooooo weh!"
Kein Nasenspray mehr im Haus, toll.
Um 9 Uhr also die Notdienstapotheke besucht, zum Glück im Nachbarort. Der Herr Apotheker empfiehlt, bei einer Mittelohrentzündung besser einen Arzt aufzusuchen, weil dann dringend Antibiotika benötigt wird, um eventuelle Hörschäden zu vermeiden.
Ratschlag dankend angenommen und mal wieder die Notfallambulanz aufgesucht, diesmal am neuen Standort. Kannten wir aber schon, waren wir doch erst vor 2 Wochen mit Herrn B. aufgrund seines schweren grippalen Infektes dort (über seine anschließende zweiwöchige Krankschreibung spare ich mir weitere Ausführungen - meine Leserinnen werden wissen, was ich meine).
Was schätzen meine Leser, wie voll es dort war? Zur Verdeutlichung: es ist der Morgen des 24.12., ca. 9.30 Uhr.
War es leer, weil alle Mütter soviel zu tun haben und all ihre kranken Kinder erstmal mit Hausmittelchen versorgen und sich denken, das wird schon wieder, in der Hoffnung, das wird schon wieder, weil sie noch Geschenke einpacken, das Bad putzen, den Baum schmücken und das Essen vorbereiten müssen?
War es voll, weil sich die Mütter dachten, lieber jetzt zum Arzt als später oder am Abend oder einem der nachfolgenden Feiertage, und die Zeit, die ich hier jetzt beim Warten verlieren, hole ich lässig wieder auf?
Keins von beidem.
Es war voll, weil alle Mütter außer mir so schlau waren, die Väter mit selbst nur an einem Hüsterchen und Schnüpfchen erkrankten Kinder dorthin zu schicken. Clever, um sich so mal 1-2 Stunden Ruhe daheim zu verschaffen. Muß ich mir unbedingt für nächstes Jahr merken.
Jedenfalls waren wir so gegen 12 Uhr wieder daheim, versorgt mit ausreichender Medizin. Zeitrückstand mittlerweile: 5 Stunden.
Über das Chaos in unserem Wäschekeller, das entsteht, wenn die Katze fast täglich auf eine Bettdecke pisst, der Trockner kaputt ist und auf den Wäscheständer im Heizungskeller immer nur eine halbe Maschine Wäsche passt, warum ich schon wieder ein verstopftes Klo reinigen mußte (bis 5 Minuten vor Beginn der KiGa-Adventsfeier und keine Zeit mehr zum Duschen) sowie warum ich dieses Weihnachten aus organsitatorischen Gründen, die nicht in meinem Einfluss standen, zum ersten Mal auf den heißgeliebten Sauerbraten meiner Mutter verzichten muß (ohne den ist Weihnachten kein Weihnachten), über den Magen-Darm-Virus, den die Kleinste vor einer Woche aus dem KiGa anschleppte und warum ich in diesem Jahr sämtliche Baumanhänger neu machen mußte, warum das vor 3 Tagen gestorbene Lieblingskaninchen in der Biotonne landete, berichte ich ein anderes Mal.
Falls ich dazu komme.
Denn momentan zeigt die Kleinste Anzeichen von Scharlach.
Gut, daß es draußen so neblig ist.
Dann sehe ich meine Grenzen noch nicht so deutlich.
Und was war da noch?
Achja: Fröhliche Weihnachten.
Budenzauberin - 2006-12-25 09:19 - gezaubert in: geNOTFALLT
