Samstag, 30. Juni 2007

Massensterben.

Das ist unsere Terrassentreppe:

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Links grenzt sie an eine Steinmauer, wobei die Zwischenräume dort recht groß sind (man könnte sicher seine flache Hand dort hineinstecken), und rechts befinden sich in den Ecken zweier Stufen jeweils klitzekleine Löcher, aus denen vor einiger Zeit noch Ameisen krabbelten:

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Gestern haben wir entdeckt, daß beidseitig Wespen einfliegen, und zwar nicht wenige! Am Donnerstag, kurz vor dem Stich, habe ich dort noch gefegt, das war dann wohl der Grund für die Attacke.
Da ich schon immer geringfügigen Hass gegen die Biester geschoben habe und die Treppe noch dazu stark von uns genutzt wird, sah ich keinen anderen Ausweg (zugegeben, ich habe auch gar nicht nach Alternativen gesucht) als diesen:

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Das wirkt ziemlich klasse und vor allem: schnell. Wird wie Bauschaum angewendet, breitet sich auch in Sekunden so aus, dann müssen die Biester, die raus wollen, durch das Gift und bevor sie auch nur noch einen Flügelschlag machen können, sterben sie qualvoll sind sie tot. Der Schaum löst sich dann wenig später in Nichts auf, und Leichen pflastern nun meinen Weg:

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Ich hoffe, das Thema ist damit nun erstmal im Sinne des Wortes erledigt, es gibt schließlich Schlimmeres.

Zum Beispiel das Schützenfest in unserem Ort. An diesem Wochenende. Und wir wohnen zu nah am Festplatz und hören jede Autoscooter-Ansage, jeden Tusch und die Top10 rauf & runter.

Quartalsende.

Da ja heute der letzte Tag im 2. Quartal ist, wurde es allerhöchste Zeit, die Notfallambulanz aufzusuchen, um die eigens dafür angesparten 10 Euro ausgeben zu können. Die zerfallen nämlich Punkt Mitternacht sonst in Staub.
Und weil die vom vorgestrigen Wespenstich verursachte Entzündung (siehe Foto, Stand gestern Abend)

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heute morgen noch schlimmer geworden ist (der Fuß sah aus wie damals, als ich mit der Kleinsten im Sommer hochschwanger war und enorme Wasseransammlung hatte), gab es also Anlass genug. Es hätte mich sonst mächtig beunruhigt, wenn wir in diesem Quartal nicht wenigstens einmal dort gewesen wären. Mir wäre so kurzfristig auch sonst nix mehr eingefallen, zumal ich ja auch einkalkulieren mußte, daß Herr B. heute Mittag zu einem einwöchigen Urlaub aufbrechen wollte und ich dann das Auto nicht mehr zur Verfügung gehabt hätte.
Der Doc klatschte mir eine Kompresse mit Betaisodonna drauf und verschrieb mir ein Antibiotika. Und Schonung (Haha.). Und am Montag soll ich meine Hausärztin mal wegen Tetanusauffrischung ansprechen. Örks.
Immerhin merke ich jetzt schon wesentliche Besserung.

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Sonstiges:

Herr B. ist weg. Das bedeutet eine Woche lang:
+ steht/ liegt in Küche und Bad alles an seinem Platz
+ steht/ liegt in der Küche kein dreckiges Geschirr herum
+ keine Bücher und/oder Zeitschriften auf dem Badewannenrand
+ quer im Bett liegen können
+ keine Schuhe & Socken im Schlafzimmer
+ bloggen können was ich will
+ keine Geräusche beim Fernsehen
+ keine Rucksäcke im Esszimmer
+ keine Barthaare im Bad
+ im Bett lesen

- morgens Kaffee selber kochen
- abends die Kleinste bettfertig machen
- kein Auto (ist aber nur bei Regen ein Minus)
- Fahrräder selber reparieren
- allein vorm Rechner/ TV

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